Tag Archives: NiNiHo

Vier Parteilose als Sprengkandidaten

Vier Parteilose als Sprengkandidaten für Schulpflegewahl NiNiHo

An den Erneuerungswahlen vom 15. April 2018 der Schulbehörde Niederhasli-Niederglatt-Hofstetten (NiNiHo) wird eine grosse Rochade angestrebt. Vier Parteilose stehen bereit, Verantwortung in der Schulpflege zu übernehmen. Bis dato sind erst zwei Vakanzen bekannt (Klaus Köpfli, CVP, und Präsident Philippe Chappuis, SVP); es wird also vermutlich zu einer Kampfwahl kommen.

Die amtliche Wahlankündigung vom 10.11.2017 eröffnet eine erste Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen. Engagierte Bürger aus Niederglatt und Niederhasli stellen sich zur Wahl für die in letzter Zeit arg in Beschuss geratene Schulpflege: Beat Kappeler, Primarlehrer, Roger Huber, Präsident des Elternrats, beide aus Niederglatt, sowie Nicole Fuchs, Vorstandsmitglied des Vereins ‚Eltern und Bürger für eine starke Schule‘ aus Niederhasli. Die im Frühling gewählte Anita Lommatzsch, Niederglatt, komplettiert das Kleeblatt der Parteilosen. Ziel der Kandidatinnen und Kandidaten ist eine stabile Schulpolitik, transparente Kommunikation und ein verantwortungsbewusster Umgang mit Ressourcen. Die vier Kandidaten sind überzeugt, dass dies nur mit einer überwiegend neuen Schulpflege möglich ist.


Kontaktadresse:
igschuleniniho(at)gmx.ch

Urnenabstimmung „Sorgfaltsinitiative“ vom 27. November 2016

Mit der Sorgfaltsinitiative sind die Ausgaben für die Bildung unserer Schüler nicht betroffen.

Die Schulpflege wird zu mehr Transparenz hinsichtlich der Ausgabenpolitik sowie zu zukünftigen Vorhaben mit intensiven Kostenfolgen verpflichtet.

Der Steuerzahler soll wieder ein adäquates Mass an Mitbestimmung im sorgfältigen Umgang mit Steuermitteln zurückerlangen.

Was bezweckt die Initiative?

  • Sie hilft, dass Ausgaben umsichtiger und strategischer getätigt werden
  • Sie hilft, impulsive und opportunistische Ausgaben zu bremsen
  • Sie ist massvoll, auch im Vergleich mit anderen Schulgemeinde
  • Sie hilft einer möglichen uns drohenden Steuererhöhung entgegenzuwirken
  • Sie hilft, dass Investitionen nicht mehr durch eine „Salamitaktik“ am Volk vorbei finanziert werden

 

Aus diesen Gründen zweimal JA

lesen sie hier den ganze Flyer der Initiantin Sandra Stirnemann
Flyer Sorgfaltsinitiative
Text der Initiantin zur Sorgfaltsinitiative

 

IG Schule NiNiHo wünscht: öffentliche Richtigstellung

Ausgangslage :
Nach der Budgetkürzung wurde Schülern in der Seehalde mitgeteilt, das Klassenlager müsse aufgrund dieser Kürzungen in Niederhasli stattfinden. Auch im Eichi wurde den Schülern mitgeteilt, dass Klassenlager aufgrund der Budgetkürzung gefährdet seien.
Da wir bewusst keine solche Kürzungen im Budget vorgenommen haben, fragten wir bei der Schulpflege nach, … IG NiNiHo, Bitte um Richtigstellung

Behörde soll über weniger Geld entscheiden dürfen

Beitrag aus dem ZürcherUnterländer vom 3.6.

Behörde soll über weniger Geld entscheiden dürfen

Das neue Schulmodel «Selbst organisiertes Lernen»ist bei vielen verhasst und steht zudem im
Verdacht, viel zu teuer gewesen zu sein. Eine Initiantin will nun die Finanz kompetenzen der
Schulpflege halbieren und so dem Souverän mehr Mitbestimmungsrechte sichern.

 

hier der ganze Bericht von Caroline Bossert Online oder im PDF Format Sorgfaltsinitiative – zuonline

Eduzis: Eine öffentlich finanzierte „Privatschule“?

Sekundarschule Eduzis als öffentlich finanzierte Privatschule?

Mehr und mehr drängt sich der Verdacht auf, der Schulleiter der Niniho-Sekundarschulen, Gregory Turkawka, richte die Schule nach seinem persönlichen Gusto privatschulmässig aus – und die Schulpflege lässt ihn gewähren, ohne die Bürger über die massiven Veränderungen vorzuinformieren! Verändert wurde in den letzten Jahren an der Seehalde praktisch alles (was sicher nicht gerade billig war), und nur Dank dem politischen Druck der IG NiNiHo und der Stimmbürger an den Gemeindeversammlungen wird die Gleichschaltung der Schwesterschule Eichi in Niederglatt sistiert – vorerst, denn geplant ist dies schon lange. Aufatmen dürfen die Niederglatter also nur vorläufig!

Dieser Verdacht verhärtet sich auch, wenn man den Online-Auftritt der Schule anschaut: Der kommt daher wie eine Privatschule, mit Werbebildchen von fröhlichen Schülern (Lernen als Spass!), effektheischenden Philosophiesprüchen, aus Deutschland importierten Konzepten, nach denen die Schüler lernen sollen, und dem Laien unverständlich formulierten, gelehrt tönenden pädagogischen Ideen. Zu einem solchen werbemässigen Onlineauftritt passt auch die kürzlich erfolgte Namensänderung mit neuem Logo für mehr als Fr. 100’000.- (der beträchtliche zeitliche Aufwand von Schulpflege, Schulleitung, Lehrer- und Schülerschaft ist hier nicht eingerechnet).

Die Frage stellt sich dem steuerzahlenden Bürger: Warum wird so viel Aufwand in eine Website (und Werbeveranstaltungen etc.)gesteckt, wenn doch die „Kunden“ schlicht die Schülerinnen sind, die in den entsprechenden Gemeinden wohnen und wohl oder übel diese Schule besuchen müssen? Was versprechen sich die offiziellen Stellen davon? Wohl nicht etwa, dass damit die Qualität des Unterrichts verbessert wird??

 

 

Sekundarschule Eduzis: Ein Traum für unsere Teenager!(?)

Die Homepage zeigt wie in einem Werbespot nur glückliche Schülergesichter. Wie ist das möglich? Sind Franz-Vokabeln lernen, Deutsche Grammatikregeln büffeln und Matheaufgaben lösen fun geworden? Ein revolutionäres und weitgehend unerprobtes Schulmodell wird an den Jugendlichen von Niederhasli ausprobiert.

In den Hauptfächern (Mathe, Deutsch, Französisch, Englisch) werden oft mehr als 50% der im Lehrplan vorgesehenen Stunden in einem Lernatelier (in der In-Sprache Englisch „Office“ genannt) abgesessen. Auf Fotos der Homepage lümmeln dort auch Schüler in Sofas und Sitzkissen mit ihren Handys herum. Ob alle Schülerinnen und Schüler dabei tatsächlich Französisch oder Mathe büffeln, ist mehr als anzuzweifeln, dürfen sie doch in ihren „Office“-Stunden selber bestimmen, was sie tun wollen. Wer Teenager Zuhause hat oder sich an die eigene Jugend erinnert, weiss, dass eine so grosse Freiheit für diese Altersgruppe allzu verführerisch ist und von den meisten für ganz anderes als Schulisches benutzt wird. Bestenfalls können sich einige leistungsstarke und -willige Schülerinnen genügend selbstmotivieren; aber was ist mit all denen, die dauernde Unterstützung und wiederholten Ansporn einer Lehrperson benötigen, um sich auf den geforderten Stoff konzentrieren zu können?

Klar, dass sich die meisten Teenager geschmeichelt fühlen, wenn sie als Erwachsene behandelt werden, die ihre eigenen Bedürfnisse am besten kennen und daher selbst bestimmen, wie ihr Stundenplan aussieht und wann sie bereit sind, eine Prüfung zu schreiben – oder ob sie nicht doch lieber stattdessen ein Poster zum Thema gestalten; die Inhalte dazu lassen sich ja bequem aus dem Internet kopieren!

Auch all die neuen Ausdrücke, meist auf Englisch, die die althergebrachten ersetzen, wirken cool auf die heutige Jugend: Homebase (tönt doch sportlich!) anstatt Klasse, Lerncoach anstatt Lehrer, 360° anstatt Klassenlehrerstunde, Punktekonto anstatt Notenschnitt etc. Das Smartphone ist an dieser Schule nicht etwas aus dem Unterricht verbannt; es ist Bestandteil davon! Was die Schüler allerdings damit machen, da gehen die Meinungen weit auseinander. Sicher sind sie nie mehr als einen Klick vom Lernstoff entfernt. Klick, klick!

Spätestens beim Multicheck oder in der Lehre wird sich dann zeigen, ob die Traumschule zum Albtraum führte!