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Brief vom 13.12.2016 (Stundentafel)

Niederhasli, 13.12. 2016

Liebe Frau ……

Sie haben uns aufgefordert, Ihnen „Beweise“ zu schicken und konkrete Dinge, denen Sie gezielt nachgehen werden.
Wir danken Ihnen sehr dafür, dass Sie bereit sind, genau hinzuschauen (es ist nämlich etwas kompliziert).

Hier der aktuelle Stundenplan der 2.Klässler im Flow:

Total 34 Lektionen (L); davon (nur) 30 obligatorische (anstatt 34); 4L sind nämlich Freifächer (oder Wahlfächer??) und 13L (!) Office plus 1L für Planung (360). Der totale %-Satz an Officestunden ist mehr als 30%.

Kurse in den Kernfächern: je 2 Lektionen im (Halb-)Klassenverband = 8L. Obligatorisch sind 5D, 4F, 3E, 6M = 18L => Mehr als 50% der obligatorischen Kernfächerlektionen müssen im Office absolviert werden. GT hat mehrfach in den Medien behauptet, es sei nie mehr als 30%, eher 25%. Dass diese %Zahl auch Fächer wie Sport, Werken, Handarbeit, Zeichnen etc einschliesst, in welchen Office gar nicht möglich ist, verfälscht die Zahlen noch mehr. Wir nehmen die %Zahl an Office der Kernfächer, das ist realistisch. (als kleines Detail: Sie sehen, dass in diesem Lernhaus am Mo Vormittag keine Planung stattfindet; diese wird freitags im 360 gemacht – was eine L einspart und begrüssenswert ist).

Warum dieser Jahrgang nur 1L Sport hat, ist vermutlich mit dem Umbau der Turnhalle erklärbar. Obwohl die 3 L Sport die einzige obligatorische Vorgabe ist, die sogar vom Bund kommt. An diesen 3 L gibt’s eigentlich nichts zu rütteln. Mich nimmt Wunder, ob die Seehalde eine Dispens vom Bund hat? Man könnte nämlich auch ohne Turnhalle z.B. 3L am Stück Sport machen: Schwimmbad, Schlittschuhlaufen, Wald etc. Die ausgebildeten Sportlehrer müssten genug Ideen haben!

Meine Erklärung, warum diese Schüler so viele Officelektionen haben, ist typisch für den Umgang mit ausgefallenen Stunden: die beiden fehlenden Sportlektionen sind vermutlich im Office gelandet, wie alle anderen sporadisch ausfallenden Lektionen.

Sie könnten untersuchen, wie die Stundenpläne der anderen Jahrgänge und Lernhäuser aussehen. Mir liegen solche zwar vor, aber sie sind nicht zeitgleich mit diesem.

Dem VSA Lektionentafel Sekundarschule (Internet) können Sie die obligatorische Stundentafel entnehmen. Hier der Link:

http://www.vsa.zh.ch/internet/bildungsdirektion/vsa/de/schulbetrieb_und_unterricht/lehrplaene/_jcr_content/contentPar/downloadlist_3/downloaditems/344_1428658414193.spooler.download.1477560555897.pdf/lektionentafel_sekstufe.pdf

Gemäss dieser fehlt im vorliegenden Stundenplan einiges:

6L Realien sind vorgesehen: 1L Geschi; 2 Gg und 3 NT (nicht 2).

Handarbeit textil/nicht textil umfasst 3L! obligatorisch. Hier sind sie nur evtl unter Wahlfreifächern aufgeführt, mit 2L.

Zeichnen und Musik: 3L, davon mind. 1 Musik. Wo ist das?

Die beiden inoffiziellen Fächer BWA und 360 könnte man höchstens dem Deutsch zuordnen: In traditionellen Schulen gibt es im D die sogenannte Klassenlehrerstunde, dazu könnte man 360 geben. Berufswahl findet im Allgemeinen auch im D statt.

Somit stellt sich die Frage, was die Schüler in den vielen Officestunden tun sollen??(wenn wir BWA und 360 zu D rechnen, müssen noch 8L im Office verbindlich abgedeckt sein. Bleiben 5L Office übrig).

34L sind obligatorisch in der 2. Kl, das wird hier eingehalten, aber es fehlen viele obligatorische Stunden. Hauswirtschaft gehört zu den zusätzlichen Freifächern in der 2. Kl.; d.h. wer Kochen nimmt, hat 36L!

Zu den NT Lektionen, resp den Realien gibt es vom VSA eine Wegleitung unter dem folgenden Link (Seiten 5-8):

http://www.vsa.zh.ch/internet/bildungsdirektion/vsa/de/schulbetrieb_und_unterricht/lehrplaene/_jcr_content/contentPar/downloadlist_2/downloaditems/341_1428658285257.spooler.download.1428654109512.pdf/empfehlung_dreijahresplan_mu.pdf

Es wird also klar ersichtlich, dass Chemie und Physik erteilt werden müssen.

Fazit:

Ähnliche Untersuchungen lassen sich in den anderen Klassen erstellen. Es wird klar ersichtlich, dass der Schulleiter seit Jahren falsche Behauptungen verteidigt, dass nämlich alles strikt nach Lehrplan stattfindet. Und, wie Sie sehen, ist es aufwendig (und nicht eigentlich die Aufgabe der Schulpflege), diese Falschaussagen zu widerlegen. Das Vertrauen in einen solchen Schulleiter muss doch getrübt sein! Aber er ist ein solch guter Verkäufer seiner Sache, dass ich gespannt bin, wie er sich aus dieser Schlinge ziehen wird!

Ich werde Ihnen bei Gelegenheit gern weitere Beispiele schicken.

Freundliche Grüsse

Suzanne Weigelt

Kündigung des Schulleiters der umstrittenen Sekundarschule in Niederhasli

In seinem Brief an die Eltern vom 26. April, wo der Gesamtschulleiter der beiden Eduzis-Schulen der Kreisgemeinde Niederhasli-Niederglatt-Hofstetten, Gregory Turkawka,  seinen Rücktritt per Ende Schuljahr bekanntgibt, tönt zwar alles nach Friede-Freude-Eierkuchen, aber das ist eine reine Fassade. Darunter bröckelt es immer heftiger, denn es zeigen sich immer mehr fundamentale Mängel des radikalen Schulmodells, welches auf dem stark umstrittenen selbstorganisierten Lernen (SOL) basiert. Die Interessengemeinschaft IG Schule NiNiHo  engagiert sich schon seit 2015 für eine Verbesserung des Systems und kritisiert laufend und mit konkreten Beispielen, was alles nicht funktioniert und zum Teil gar dem offiziellen Lehrplan zuwiderläuft. Dabei erstreckt sich die Kritik sowohl auf  eklatante finanzielle Fehler, mangelnde Kommunikation, sowie, als Wichtigstes, auf das pädagogische Konzept. Diesen Druck hat auch endlich die Schulpflege gespürt, welche kürzlich reagierte, indem sie ihrerseits den Druck auf die Schulleitung erhöhte und z.B. deren bis anhin allzu grosse Kompetenzen und Gestaltungsfreiheiten einschränkte. Bekanntlich haben sogar zwei Kantonsräte letzten Herbst mit ihrer sehr kritischen Anfrage an den Regierungsrat für Wirbel gesorgt. Und nun liegen wieder Zahlen vor, wie viele Schüler die Aufnahmeprüfung an eine weiterführende Schule (Gymi, BMS etc.) bestanden haben. Das Ergebnis für die Eduzis-Schulen ist vernichtend!

Erstaunt es unter diesen Umständen noch, dass Gregory Turkawka das Handtuch wirft?

Suzanne Weigelt, Niederhasli

Leserbrief

Durchgewinkt trotz Lug und Trug

Einem Teil der Bevölkerung der Kreisgemeinde Niederhasli Niederglatt Hofstetten scheint das Geld ganz locker in der Tasche zu sitzen, wenn sie eine Rechnung knapp gutheisst, der selbst die RPK ein mangelhaftes Zeugnis ausstellt. Die Schulpflege lieferte seit 8 Monaten die nötigen und aufgeforderten Zahlen und Daten zu ICT-Fragen nicht ab, im Abstimmungsheft publizierte die Behörde (wissentlich?) zwei Fehler und liess den RPK-Bericht auf der Schulverwaltung liegen, so dass dieser bei Aktenauflage am 26.5.16 nicht vorhanden war! Der Schulpräsident selbst äusserte sich an der Versammlung dahingehend, die RPK sei mit den Konten und deren Inhalten nicht zurechtgekommen und hätte deshalb zusätzliche Informationen verlangt, welche jedoch noch ausstehen, obwohl die Rechnungsabnahme seitens RPK zwischenzeitlich abgeschlossen und die Rechnung zur Abnahme empfohlen wurde. Diese Aussage an sich lässt schon durchblicken, welches Chaos augenscheinlich herrscht! Und dann musste sich die RPK betreffend mangelnder Transparenz gar selbst rechtfertigen und relativieren. Aber anscheinend ist es bei der Schulverwaltung Niederhasli – Niederglatt – Hofstetten üblich, zuerst Geld auszugeben, um erst danach Rechenschaft darüber ablegen zu müssen. Ein wahrlich eigenartiges Demokratieverständnis.

Immerhin wurde der „Namenswechsel“ von Niniho zu Eduzis nun endlich, wie nicht anders vermutet, als Logowechsel entschuldigt; notabene kostete das Ganze stolze 108‘000 Franken!

Viele Stimmbürgerinnen und Stimmbürger erkannten wohl bereits anhand des RPK-Berichtes, dass weder das Budget noch die Jahresrechnung mit genügender Sorgfalt seitens RPK geprüft wurde. Die gestellten Fragen zur Jahresrechnung zeigten ebenfalls Lücken bei der Sorgfaltspflicht der Schulpflege auf. So wurde die Rechnung 2015 mit lediglich 69:66 Stimmen, bei 9 Enthaltungen, gutgeheissen.

Eduzis: Eine öffentlich finanzierte „Privatschule“?

Sekundarschule Eduzis als öffentlich finanzierte Privatschule?

Mehr und mehr drängt sich der Verdacht auf, der Schulleiter der Niniho-Sekundarschulen, Gregory Turkawka, richte die Schule nach seinem persönlichen Gusto privatschulmässig aus – und die Schulpflege lässt ihn gewähren, ohne die Bürger über die massiven Veränderungen vorzuinformieren! Verändert wurde in den letzten Jahren an der Seehalde praktisch alles (was sicher nicht gerade billig war), und nur Dank dem politischen Druck der IG NiNiHo und der Stimmbürger an den Gemeindeversammlungen wird die Gleichschaltung der Schwesterschule Eichi in Niederglatt sistiert – vorerst, denn geplant ist dies schon lange. Aufatmen dürfen die Niederglatter also nur vorläufig!

Dieser Verdacht verhärtet sich auch, wenn man den Online-Auftritt der Schule anschaut: Der kommt daher wie eine Privatschule, mit Werbebildchen von fröhlichen Schülern (Lernen als Spass!), effektheischenden Philosophiesprüchen, aus Deutschland importierten Konzepten, nach denen die Schüler lernen sollen, und dem Laien unverständlich formulierten, gelehrt tönenden pädagogischen Ideen. Zu einem solchen werbemässigen Onlineauftritt passt auch die kürzlich erfolgte Namensänderung mit neuem Logo für mehr als Fr. 100’000.- (der beträchtliche zeitliche Aufwand von Schulpflege, Schulleitung, Lehrer- und Schülerschaft ist hier nicht eingerechnet).

Die Frage stellt sich dem steuerzahlenden Bürger: Warum wird so viel Aufwand in eine Website (und Werbeveranstaltungen etc.)gesteckt, wenn doch die „Kunden“ schlicht die Schülerinnen sind, die in den entsprechenden Gemeinden wohnen und wohl oder übel diese Schule besuchen müssen? Was versprechen sich die offiziellen Stellen davon? Wohl nicht etwa, dass damit die Qualität des Unterrichts verbessert wird??

 

 

Sekundarschule Eduzis: Ein Traum für unsere Teenager!(?)

Die Homepage zeigt wie in einem Werbespot nur glückliche Schülergesichter. Wie ist das möglich? Sind Franz-Vokabeln lernen, Deutsche Grammatikregeln büffeln und Matheaufgaben lösen fun geworden? Ein revolutionäres und weitgehend unerprobtes Schulmodell wird an den Jugendlichen von Niederhasli ausprobiert.

In den Hauptfächern (Mathe, Deutsch, Französisch, Englisch) werden oft mehr als 50% der im Lehrplan vorgesehenen Stunden in einem Lernatelier (in der In-Sprache Englisch „Office“ genannt) abgesessen. Auf Fotos der Homepage lümmeln dort auch Schüler in Sofas und Sitzkissen mit ihren Handys herum. Ob alle Schülerinnen und Schüler dabei tatsächlich Französisch oder Mathe büffeln, ist mehr als anzuzweifeln, dürfen sie doch in ihren „Office“-Stunden selber bestimmen, was sie tun wollen. Wer Teenager Zuhause hat oder sich an die eigene Jugend erinnert, weiss, dass eine so grosse Freiheit für diese Altersgruppe allzu verführerisch ist und von den meisten für ganz anderes als Schulisches benutzt wird. Bestenfalls können sich einige leistungsstarke und -willige Schülerinnen genügend selbstmotivieren; aber was ist mit all denen, die dauernde Unterstützung und wiederholten Ansporn einer Lehrperson benötigen, um sich auf den geforderten Stoff konzentrieren zu können?

Klar, dass sich die meisten Teenager geschmeichelt fühlen, wenn sie als Erwachsene behandelt werden, die ihre eigenen Bedürfnisse am besten kennen und daher selbst bestimmen, wie ihr Stundenplan aussieht und wann sie bereit sind, eine Prüfung zu schreiben – oder ob sie nicht doch lieber stattdessen ein Poster zum Thema gestalten; die Inhalte dazu lassen sich ja bequem aus dem Internet kopieren!

Auch all die neuen Ausdrücke, meist auf Englisch, die die althergebrachten ersetzen, wirken cool auf die heutige Jugend: Homebase (tönt doch sportlich!) anstatt Klasse, Lerncoach anstatt Lehrer, 360° anstatt Klassenlehrerstunde, Punktekonto anstatt Notenschnitt etc. Das Smartphone ist an dieser Schule nicht etwas aus dem Unterricht verbannt; es ist Bestandteil davon! Was die Schüler allerdings damit machen, da gehen die Meinungen weit auseinander. Sicher sind sie nie mehr als einen Klick vom Lernstoff entfernt. Klick, klick!

Spätestens beim Multicheck oder in der Lehre wird sich dann zeigen, ob die Traumschule zum Albtraum führte!

Technisierte Schule = bessere Schule?

Technisierte Schule = bessere Schule? Keine Glosse:

Die „Eduzis“-Sekundarschulen in Niederhasli und Niederglatt setzen auf Technik in fast allen Bereichen: In den Hauptfächern werden die altmodischen Lehrpersonen, die früher als Fachexperten immer im Klassenzimmer anwesend waren durch I-Pads ersetzt! Der Bildschirm löst den Blickkontakt, die Computerstimme den Dialog mit der Lehrperson und den Mitschülern ab. Anstatt etwas (auswendig) gelernt und begriffen zu haben, wird im Internet nach der Antwort gesucht. Nachhaltig ist das überhaupt nicht, aber was soll’s? Das Internet via iPad ist ja allzeit griffbereit und somit kann man alles Wissen auf der Welt jederzeit und immer wieder von Neuem nachschauen! Sprachunterricht findet zu oft am Computer, im Selbststudium, als im lebendigen Unterricht statt. Deutsche Rechtschreibung? Muss man nicht mehr lehren, es gibt ja schliesslich Korrekturprogramme! Hat eine Schülerin doch mal eine Frage, so macht sie flugs per I-Pad einen Termin mit der zuständigen Fachlehrperson ab, dafür gibt es Formulare, ja es bekommt sogar notenrelevante Punkte gutgeschrieben, wer solche Termine bucht! – Wem so ein Unterricht per Internettermin mit dem Fachlehrer kompliziert vorkommt, der ist doch hoffnungslos retro!

Prüfungen schreibt jeder, wann er oder sie bereit ist dazu – man ist ja schliesslich Individualist und will sich nicht vorgeschriebenen Terminen unterwerfen! Ob das eine gute Vorbereitung für die Arbeitswelt ist? Das kümmert doch die Schulleitung nicht, die müssen ja keine Lehrlinge ausbilden.

Was sich wie eine Glosse oder ein Horrorszenario aus einem Science Fiction-Film liest, ist an der Seehalde in Niederhasli Schulalltag!

 

Suzanne Weigelt

Ist SOL schlecht?

Ist SOL schlecht?

Oft werden in der Debatte über eine gute Schule Dinge einander gegenübergestellt, die nicht wirkliche Gegensätze sind, oder die nicht in „Gut und Böse“ eingeteilt werden können.

Zum Beispiel geht es nicht um SOL (selbstorganisiertes Lernen) versus „Frontalunterricht“: Erstens wird letzterer so schon seit Langem von niemandem mehr praktiziert; auch traditionelle Lehrpersonen wenden in ihren Unterrichtslektionen immer mehrere Unterrichtsformen an; und SOL ist nicht etwas neu, sondern wird – massvoll dosiert – schon seit Jahrzehnten angewendet (etwa in der Primarschule mit den bekannten Wochenplänen oder auf allen Stufen mit Vorträgen und anderen Projektarbeiten). Es geht also nicht darum, eine Lernmethode gegen eine andere auszuspielen, sondern um ein ausgewogenes Mass. Eine Schule mit 450 SchülerInnen nach praktisch nur einer Methode auszurichten ist nicht nur totalitär und indoktrinierend, sondern es wiederspricht der gesetzlich verbürgten Lehr- und Methodenfreiheit der Lehrpersonen! Eine Vielfalt von Schülern verlangt nach einer Vielfalt von Lernstrategien! Eine Vielfalt von Lehrpersonen, welche die Lehrmethode anwenden, für die sie sich am besten eignen, garantiert einen diversifizierten, bestmöglichen Unterricht! Lehrpersonen sollen Rollenmodelle und Vorbilder für die Schülerinnen und Schüler sein, und ihnen in jeder Lernsituation zur Verfügung stehen, ihr Wissen und ihre Erfahrung sind nicht durch I-Pads ersetzbar! Doch selbstverständlich haben auch I-Pads Platz im Unterricht: Als schuleigene Geräte gezielt und massvoll eingesetzt, und begleitet von der Lehrperson. Persönliche Smartphones und von der Schule bezahlte I-Pads für jeden einzelnen, die auch in der Freizeit benutzt werden dürfen, haben hingegen keinen Platz an der Volksschule!

Suzanne Weigelt, ehemals Lehrerin an der Seehalde