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Juni-Newsletter 15. Juni 2017

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Nachdem ich mich schon in der letzten Newsletter auf ein einzelnes Thema beschränkt habe, möchte ich dies heute wiederholen. Nach dem letzten Wochenende erhielt ich einen Artikel von Anja Burri, heute Korrespondentin der NZZ am Sonntag, der mich regelrecht herausge-fordert hat, mit dem neuen Newsletter nicht bis Ende des Monats zu warten. Der Titel des Artikels lautet „Die Schonzeit ist vorbei“ und ist im Anhang zu finden. Im Lead heisst es erläuternd dazu: „Die Volksschule in der Schweiz gilt als unantastbar. Doch damit könnte bald Schluss sein. Private Firmen betreiben öffentliche Schulen. Und globale Technologie-Konzerne wie Google wittern das grosse Geschäft mit der Digitalisierung.“

Eigentlich müssten bei jedem Schweizer Vater, Mutter, Grosseltern, Lehrperson… allein schon angesichts dieser Stichworte die Alarmglocken läuten. Wahrscheinlich aber trifft dies nur vereinzelt zu, weil die meisten sich zu Burris Artikel denken werden: na, so schlimm wird’s ja nicht kommen; so unvernünftig sind doch die Leute in der Schweiz nicht. Wir leben ja nicht in den USA! Unsere öffentlichen Schulen sind doch gut!

Als Lehrpersonen, die in einem besonders steuergünstigen Kanton tätig sind (der sogenannte Bezirk „Höfe“ ist ein dankbares Terrain für VIPs), durften wir bereits mit dem hier im Lead angedeuteten Vorgang Bekanntschaft machen: Nebst den alteingesessenen, traditionell konfessionell gebundenen privaten Gymnasien Stiftsschule Einsiedeln; Theresianum Ingenbohl und Gymnasium Immensee sind seit einigen Jahren neue Privatschulen aufgetaucht, denen vom Kanton erstaunliche Vorteile gegenüber den Staatsschulen eingeräumt wurden, z. B. die Erlaubnis, Langzeitgymnasien zu führen, was den Kantonsschulen im Kanton Schwyz leider verwehrt ist. Diese neuen Privatschulen wie die Obersee Bilingual School oder die Swiss International School orientieren sich nicht primär an ideelen Zielen, sondern repräsentieren ein Bildungsgeschäftsmodell. Sie drängen äusserst aggressiv auf den „Bildungsmarkt“, indem sie sich im Vergleich zu den öffentlichen Schulen als innovativer, die Schüler individueller betreuend usw. anpreisen. Offensichtlich wird darauf hingearbeitet, ihre Klientel von den öffentlichen Schulen abzuwerben – was bei den künftigen (Eltern-)Kunden eine erheblich grösseres Portemonnaie voraussetzt als es ein Durchschnittsbürger hat. Es ist kein Zufall, dass beide erwähnten gewinnorientierten, sich elitär gebärdenden Privatschulen ihren Sitz in der Höfe haben, obwohl mit der Kantonsschule Ausserschwyz in Pfäffikon/Nuolen der Kanton bereits für ca. 600 Schülerinnen und Schüler gymnasiale Schulplätze bereitgestellt hat.

Angesichts dessen drängt sich die Frage auf, wieso diese auf Profit ausgerichteten privaten Firmen kantonal bevorzugt werden sowohl Bau- als auch Betriebserlaubnis sozusagen vor der Haustüre der bestehenden Kantonsschule erhalten. Wer betreibt im Kanton diese Begünstigung? Weshalb? In wessen Interesse?

In Burris Artikel lässt aufhorchen, dass die Digitalisierung des Unterrichts im Zusammenhang mit dem Eindringen privater Interessen in die Volksschule eine zentrale Rolle spielt. Wir alle bemerken mit sehr gemischten Gefühlen mit welch unglaublichen Druck dieser Trend vorangetrieben wird. Schulleitungen sind bemüht, mit hochtechnisierten digitalen Installationen die Nase vorn zu haben, als ob daraus sozusagen automatisch bessere Schülerleistungen hervorgehen würden. Offensichtlich ist die Vorstellung innerhalb der Schulleitungsgremien topdown geschaffen worden, man könne auf dem Schul-„Markt“, der ja sowieso komme, am besten als Schule bestehen, wenn man den Digitalisierungshype möglichst weitgehend mitmacht, ja sogar beschleunigt. Ich möchte, bevor ich zum eigentlichen Artikel komme, kurz auf einige aktuelle Indizien zu diesem Druck bzw. Hype hinweisen:

1. Schon vor Jahren wurden in verschiedenen sich besonders globalisierungs-freundlich und ‚innovativ’ gebärdenden Gemeinden die Oberstufenklassen mit der Digitalisierung des Lernens als Experimentierlabor beglückt. Eine Gemeinde, anhand derer sich studieren lässt, wie die Initiative dazu zustande gekam, ist die Zürcher Gemeinde Niederhasli. Entscheidend für die möglichst effiziente Umsetzung solcher, in der Bevölkerung umstrittenen Zielsetzungen ist die Institution Schulleitung –eine Expertengremium, das es interessanterweise früher in der Volksschule nicht gab. Die Bildungsdirektorien und PHs weisen nachdrücklich darauf hin, dass die Mitglieder der Schulleitungen im Unterschied zu den gewählten Schulbehördemitgliedern (Schulräte) kein Laien (Miliz), sondern sogenannte „Professionelle“ sind. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass Schulleitungsmitglieder im Kanton Zürich keine pädagogische Qualifikation, dafür aber zwingend eine Ausbildung in Managementfähigkeiten benötigen. In Niederhasli überzeugte ein Informatikfreak die Behörden, der als Quereinsteiger direkt hintereinander Primar- und Schulleiterausbildung absolvierte, dass er mit seiner (voraussichtlich von Apple inspirierten) Vision von Schule der Oberstufe ein vollkommen neues, innovatives Gesicht verpassen könne. Dies hat er dann konsequent getan und mauserte seine Oberstufe zu einem Vorzeigemodell modernen digitalisierten Lernens praktisch Lehrpersonen-free. Ganze Kohorten von Lehrkollegien (u.a. unser BBZP) pilgerten auf Empfehlung sowie mit Sponsoringunterfütterung (Apple) nach Niederhasli, wo sie die Schüler natürlich nicht vornehmlich im Schulzimmer, sondern irgendwo im Schulhaus antrafen, stets in enger Symbiose mit ihrem elektronischen ‚Lerntrainer’. Was allerdings den staunenden Besuchern unterschlagen wurde, ist und war, dass ein Grossteil der Elternschaft vor gut einem Jahr mit gutem Grund auf die Barrikaden gegangen war, um gegen dieses „individualisierte“ Lernen mit Coach bzw. Berater, aber ohne Lehrer, zu demonstrieren. Was sie mit ihren Kindern erlebten, war alles andere als eine schmeichelhafte Referenz für gelingenden Unterricht: das generelle Lernniveau war miserabel, die Schüler mussten mit Elternunterstüt-zung an Abenden und Wochenenden nachholen, was in der Schule nicht mehr geleistet wurde und viele Kinder entwickelten mehr oder weniger schwerwie-gende Varianten an psychosomatischen Störungen. Es dauerte nicht lange und diejenigen Eltern, die es sich leisten konnten, schickten ihre Kinder auf eine Privatschule.

2. Ab kommendem Schuljahr haben wir im Kanton Schwyz den Fait accompli, dass sämtliche Oberstufenschüler, die die Aufnahmeprüfung an die Kantonsschule bestehen, konditioniert wurden, schulischen Anforderungen ausschliesslich mit Tablets zu bewältigen. Die Kantonsschule bereitet sich deshalb schon mehr als ein Jahr darauf vor, dieser ‚Innovation’ gerecht zu werden, weshalb halbjährlich der einschlägige Spezialist, Jürg Widrig, Gymnasiallehrer, Weiterbildungsdelegierter der WBZ für ICT und Medien, ICT-Projektbegleiter und Kursleiter ‚eingeflogen’ kommt und mittels PPP die Lehrerschaft auf die neuen Anforderungen zu trimmen versucht. Es lohnt sich, seine letzte Powerpoint-Präsentation näher anzusehen und dabei insbesondere auf die Terminologie zu achten, die laufend weiterentwickelt worden ist und zwar so, dass möglichen kritischen Einwänden von vorneherein das Wasser abgegraben wird. Ein solcher neuer „Überredungsbegriff“ (Roland Reichenbach) ist das „personalisierte“ Lernen. Er suggeriert noch perfekter als der Begriff der „Individualisierung“, mit dem digitalisierten Lernen würde man dem Schüler als Person viel individueller gerecht werden als dies mit dem gewöhn-lichen vermittelten Lernen durch Lehrpersonen möglich ist. Ausserdem wird wie in der Werbung mit ausdrucksstarken Bildern der Mythos vom vergnüglichen, „personalisierten“ Lernen mit modernen Kopfhörern inszeniert.

Doch damit nicht genug. Unsere Lehrerschaft an der KSA wird animiert, sich freiwillig um Weiterbildungen dieser Provenienz zu bemühen. So wird bei uns zur Zeit im Moodle prominent auf eine zweitägige Tagung am Bodensee unter dem Motto „TabletDays“ hingewiesen, wo man der höchsten Kompetenz in Sachen Digitalisierung des Unterrichts (= „grenzenlose Bildung“) begegnen kann:

Diese „kompetentesten Referenten aus ganz Europa“ werden alle mit Foto vorgestellt:

Das eigentlich Interessante offenbart sich, wenn man auf die einzelnen Fotos klickt, weil man dann erfährt, was die Qualifikationen dieser ehrenwerten Personen sind und auf welcher Lohnliste die meisten stehen, nämlich auf derjenigen von Apple – wie schon der umstrittene Niederhasli-Schulleiter Gregory Turkawka.

3. Aber auch auf nationaler Ebene wird die Digitalisierungsstrategie für die Schulen mit Nachdruck vorangetrieben: In der Kommission Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK) hat man sich im Laufe dieses Frühlings intensiv mit dem Thema: „Informatik in der Primarschule“ befasst und dazu vielerlei Expertenhearings durchgeführt. Dabei traten Vertreter des LCH, EDK, swissuniversities und ICT Switzerland auf – alle in den höchsten Tönen schwärmend über diesen Hype, den man keinesfalls verpassen dürfe, um wirtschaftlich und wissenschaftlich …. weltweit mithalten zu können. Man kennt die allenthalben bemühte Leier.

Ich lasse es bei diesen drei markanten Hinweisen auf die rollende Agenda der Digitalisierung der Schulen bewenden. Hört Ihr skeptische oder gar kritische Stimmen, die sich laut artikulieren – ich kaum. Dies, obwohl diese neue Form des Lernens (mehrheitlich alleine vor und mit dem Computer etc.) aus pädagogischer bzw. erziehungswissenschaftlicher Sicht keinerlei Glaubwürdigkeit besitzt. Lernen ist tatsächlich ein personalisierter Vorgang, aber gänzlich in einem anderen Sinne als wie es Jürg Widrig et al. in ihren PPPs anpreisen. Lernen ist vorwiegend ein interpersonaler Vorgang, also ein vermittelter und vermittelnder Prozess – zumal das Engagement, die Fachkompetenz und die Fähigkeit der Lehrperson, sich auf das Niveau und den Wissensstand der Schüler einstellen zu können, sie also dort ‚abzuholen’, wo sie stehen, entscheidend für den echten Lernerfolg ist. Sogar, wenn der Schüler Hausaufgaben macht oder sich etwas alleine erarbeitet, ist seine Motivation, sich intensiv zu bemühen, stark davon getragen, den Anforderungen und Erwartungen der Lehrperson genügen zu wollen bzw. sein Wissen in der Klassengemeinschaft mitteilen und an andere weitergeben zu können. Jeder Schüler weiss aus Erfahrung, in welchen Unterricht und bei welchem Lehrer er/sie gerne hingeht, nämlich dort wo er sich in faszinierende Sphären eines Fachgebiets mitnehmen und von dieser Lehrperson führen, korrigieren und weiter anregen lassen kann, um dadurch die eigenen Kompetenzen möglichst effizient schulen und entfalten zu können. Schüler freuen sich auf die Schule, wenn sie sich von der Lehrperson wahrgenommen, richtig eingeschätzt und unterstützt fühlen sowie mit ihren Klassenkameraden in einem guten, kooperativen Einvernehmen sind. Die Schulwirkungsforschung spricht diesbezüglich eine sehr klare Sprache. Diese zwischenmenschlichen Facetten von Unterricht und Schule sind mit Flipped Classroom, Lernatelier, Lernarrangement, Lernumgebung etc. nicht zu haben. Die gesamte redliche und somit unabhängige Unterrichtsforschung ebenso wie der ganze ‚rote Faden’ der europäischen Erziehungs- und Bildungsphilosophie weist genau auf diese grundlegende Sicht zur Bedeutung des pädagogischen Verhältnisses hin. Das digitalisierte, in Wirklichkeit nicht personalisierte, sondern entpersonalisierte Lernen taucht in der Geschichte eines humanistischen Verständnisses von Bildung nicht auf, lässt sich aber problemlos im angelsächsischen, utilitaristisch sowie behaviouristisch inspirierten Lernverständnis wiederfinden. Selbständiges Denken können nur Unterrichtende initiieren, die ihren Schülern fachlich und sachlich fundierte, geistige Orientierung geben können, die sie als Dialogpartner anregen und über ihre bisherigen Grenzen hinaus fordern und fördern können – alles Fähigkeiten, die ein noch so raffiniertes elektronisches Gerät natürlich nicht bieten kann. Stattdessen garantiert letzteres ständigen Wettbewerb durch permanente Punktemessung.

„Die Schonzeit ist vorbei“ (Anja Burri)

Auf dem Hintergrund des bisher Ausgeführten wende ich mich jetzt dem besagten Artikel zu. Was mich beim Lesen desselben elektrisiert hat, war, dass hier endlich einmal Klartext gesprochen wurde, worauf die Schulreformen der letzten Jahre bis Jahrzehnte letztlich angelegt wurden. Liest man Anja Burris Artikel wirklich mit wachem Bewusstsein und redet den Inhalt nicht klein, sondern nimmt ihn ernst, so ist man verblüfft, ob der offen formulierten Implikationen, dass unser eigentlich über Generationen hinweg ausgezeichnet funktionierendes, bewährtes öffentliches Bildungswesen dem Big Business praktisch ausgeliefert wird bzw. werden soll. Dass ich damit keiner „Verschwörungstheorie“ das Wort rede, bezeugen eine ganze Reihe von renommierten vorwiegend erziehungswissenschaft-lichen Autoren, die in ihrer Forschung den Einfluss internationaler Organisationen auf die Entwicklung nationaler Bildungssysteme sehr genau beleuchtet haben. Ausserdem kann man entsprechende Konzepte und Agenden auf den Internetseiten der OECD nachlesen oder auch in den der Öffentlichkeit zumeist vorenthaltenen Verträgen der WTO nachlesen, wo die Öffnung der öffentlichen Dienste für private Investoren schon sehr lange ein bevorzugtes Thema ist (siehe GATS-Verträge; GATS = Generel Agreement on Trade in Services). Die Schweiz (unsere Magistraten) ist schon vor Jahren sehr weitgehende Verpflichtungen in diesem Sinne eingegangen, was aber kaum an die Öffentlichkeit gelangt ist. Es gibt die Hypothese, dass das famose ETH-Ranking für Mittelschulen (2009) der Türöffner war für die künstliche Marktöffnung für öffentliche Schulen; sicher ist, dass diese Initiative kein unüberlegter Lapsus war.

Im Folgenden habe ich versucht, die markantesten Aussagen/Statements, die Burri in ihrem Artikel zusammengestellt hat, in eine solche logische Abfolge zu bringen, dass die inhaltliche Brisanz des gesamten Artikels möglichst deutlich wird.

Beginnen wir mit dem Statement einer im Artikel erwähnten Person, die angesichts ihres Karrierepostens voraussichtlich kein besonders kritischer Geist ist, nämlich mit Wolfgang Beywl, Professor für Bildungsmanagement an der FH Nordwestschweiz. „In fünf Jahren werden wir unsere Schulen nicht wiedererkennen“, wird er zitiert. Laut diesem Funktionär der Bildungshochschule wird alsbald kein Stein auf dem anderen bleiben, was die Frage nahelegt, ob denn unser Bildungssystem bisher so vollkommen inkompetent gewesen sei, dass es einer fundamentalen Revision bzw. Erneuerung bedarf – ein offensichtlicher Unsinn.

Weiter heisst es im Artikel: „Die öffentliche Schule steht vor gewaltigen Umbrüchen – Globale Technologiekonzerne wie Google wittern das grosse Geschäft mit der Digitali-sierung.“ Aha, denkt jeder, der ins Nachdenken kommt, ist das der Grund, warum die Digitalisierung der Schulen bis in den hintersten Winkel der Schweiz vorantrieben wird? Google et al. sollen endlich Fuss in der öffentlichen Bildung fassen und seine zukünftigen Konsumenten möglichst frühzeitig ködern können? Sicher ist, dass solche Konzerne so viele Daten jedes Kindes sammeln können, dass sie die intimsten Sphären der Persönlichkeit ausloten können – wo die Schwächen, Sehnsüchte, usw. des Einzelnen liegen – , sodass sie ihre künftigen Konsumenten werbe- und manipulationstechnisch regelrecht im Griff haben.

Die Dimensionen dieses Geschäftsfelds, das diese Konzerne anvisieren, offenbart Anja Burris Artikel schnörkellos. Mit Berufung auf die Bank Julius Bär wird aktuell der Umsatz des globalen Bildungsmarkts – also für eine „weltumspannende, gewinnorientierte Bildungsindustrie – pro Jahr auf ungefähr 7.8 Billionen (=7800 Mia.) Dollar geschätzt. Keine Kleinigkeit! Man versteht, dass für solche Summen einige Menschen durchaus ‚vergessen’ können, dass hier mit der Zukunft von jungen Menschen geschäftet wird.

Die Tatsache, dass die Schulbehörden und Schulleitungen laut Burri nun privaten Firmen immer mehr Zugang zur öffentlichen Schule eröffnen, sieht und moniert auch Jürg Brühlmann, pädagogisch verantwortliches Mitglied des LCH-Vorstandes: „Diese Pioniere bereiten den Boden für internationale, profitorientierte Bildungskonzerne“. Brühlmann zeigt in seinem Statement den Zusammenhang von Digitalisierung und Förderung des Marktdenkens und –strebens in den Schulen in kluger Weise her. Er sagt, die digitalisierte, personalisierte Bildung von morgen werde industriellen Charakter haben. Die Bildungsindustrie biete digital und modular aufbereitetes Lernmaterial aus einer Hand an = Lernaufgaben, Tests, Roboter für Fragen, Lieder und Spiele. Wer hier Ausschau hält, inwiefern die Lehrperson noch eine Rolle spielt, wird enttäuscht. Sie taucht kaum auf.

Demensprechend wird folgender Kernsatz in Burris Text absolut logisch: Das individualisierte Lernen werde in Kombination mit der Digitalisierung alles verändern.
> Nun wird uns ja in den leider nicht so gänzlich unabhängigen Massenmedien zuweilen die Grosszügigkeit grosse lebender Philanthropen à la George Soros, Bill Gates oder Mark Zuckerberg nähergebracht. Sie spenden um Krankheiten zu bekämpfen, Bildung für eine breitere Bevölkerungsschicht zu ermöglichen usw., alles schöne, selbstverständlich gänzlich selbstlose Engagements . Ich erinnere mich, gelesen zu haben, dass Mark Zuckerberg vor noch nicht so langer Zeit angeblich Spenden in der Höhe von 1 Mia. Dollar bereitgestellt habe. Interessant ist nun, was zu Zuckerberg in Burris Artikel zu finden ist:

„Mark Zuckerberg spendet nicht nur Millionen, um Schulen in den USA mit Internetzugän-gen auszustatten. Er lässt derzeit an über 100 Schulen eine Software für individualisiertes Lernen testen.“ Alles gänzlich ohne Hintergedanken? Ohne Geschäftsinteresse? So naiv, dies zu glauben, ist in der Schweiz wahrscheinlich kaum jemand. Dasselbe gilt natürlich auch für andere Anbieter: „Welt weit arbeiten gemäss Google bereits 70 Millionen Schüler und Lehrer mit diesen kostenlosen Online-Lernhilfen.“

Wie über andere europäische Länder sich auch in der Schweiz solche Konzerne voran arbeiten und Schritt für Schritt das Geschäftsterrain zu besetzen suchen, zeigt das Beispiel der schwedisch-isländischen Firma Infomentor. Dessen Geschäftsführer, Niclas Walter, sagt in Burris Text: „In Schweden ist jede fünfte Gemeinde Infomentor-Kundin. Dort lernen und arbeiten die Schüler über das Internet. <…> In der Stadt Basel ist die Infomentor-Software flächendeckend für die Lehrpersonen schon eingeführt.“ Und dann folgt eine äusserst aufschlussreiche Aussage desselben Geschäftsführers, der offensichtlich mit der „Reformagenda“ in der Schweiz sehr gut vertraut ist: „Der Lehrplan 21 fördert das individuelle Lernen und die Digitalisierung“. Ach so! Heisst das also, dass alle Implikationen des Lehrplan 21 vor allem darauf ausgerichtet waren und sind, genau dieser von den Bildungsgeschäftskonzernen favorisierte Lernen den Weg zu bereiten? Ein doch recht beunruhigender Gedanke, finde ich.

Ich schliesse mit einer Aussage desselben Autors, mit dem ich in den Artikel eingestiegen bin: Prof. Beywl kommt zu einem Schluss, den auch andere in der Schweiz sehr eingeweihte Bildungsfachleute hinsichtlich der Aushebelung der Demokratie in Bildungsfragen längstens gezogen haben:„Wir laufen Gefahr, dass grosse Teile der öffentlichen Bildung der Kontrolle des Volkes entgleiten“.

All diese im Artikel von Anja Burri enthaltenen brisanten Aussagen haben mich nicht erstaunt. Sie bestätigen leider genau das, was ich in den letzten Jahren der Lektüre vieler internationaler wissenschaftlichen Publikationen zur weltweiten Bildungsentwicklung entnehmen konnte. Verblüfft hat mich, dass in der NZZ erstmals ein demokratiepolitisch so gefährlicher, die Solidarität in der Bevölkerung gefährdender Vorgang offen beschrieben wird, der offensichtlich schon voll im Gang ist. Es scheint, wenn man Burris Artikel ernst nimmt, also ob regelrecht systematisch darauf hinarbeitet wird, einen hervorragenden Service public, der bisher eine ausgezeichnete Bildung für alle Kinder in der Schweiz zugänglich macht, in ein privatwirtschaftlich gesteuertes Geschäfts-‚Angebot’ zu transformieren; dies ganz nach amerikanischen Vorbild, wo natürlich das Portemonnaie darüber entscheidet, welche Bildungsqualität man sich für seine Kinder leisten kann. Ich erinnere an eine Aussage, die Peter Gomez, früherer Rektor der HSG St. Gallen vor ca. 12 Jahren an der Hochschule Rapperswil auf einem Podium zu bedenken gab: In den USA sind fast 97 % sämtlicher Hochschulinstitute schlechter als jede Schweizer Hochschule (Fachhochschulen und Universitäten). Und die wirklich berühmten Elite-Hochschulen, Harvard, MIT, Stanford, Berkeley, Columbia, Princeton usw. werden von sehr vermögenden Stiftungen mit unglaublichen Summen ausgestattet – aber eben nur für eine winzige Elite, denen sich dann nach Studienende mehrheitlich die Wallstreet, das politische Establishment und das Pentagon bzw. die Geheimdienste ‚annehmen’. Professor Gomez wies darauf hin, dass die gänzlich andere politische Kultur in unserem Land, nämlich die egalitäre, föderalistische und direktdemokratische Kultur – bewusst ohne Eliten – der Grund dafür sei, warum es egal sei, in welchem Landesteil jemand sein Studium absolviere; der wirkungsvolle Schweizer Service public war eben bisher für alle ohne Einschränkung zugänglich. Das könnte sich in den nächsten Jahren drastisch ändern.

Man muss Anja Burri für die ausgezeichnete Recherche- bzw. Aufklärungsarbeit danken, die sie mit diesem Artikel geleistet hat. Inwieweit der beschriebene Vorgang sich weiter so unverblümt fortsetzen kann, hängt wiederum von uns Bürgerinnen und Bürger in unserem Land ab. Ich denke, wir haben alle eine Aufgabe, diese Einsichten möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, sodass allmählich der Unmut der Eltern und Lehrpersonen die erforderliche Unterstützung erhält und die Politik den erforderlichen Widerspruch bzw. Widerstand klar zu spüren bekommt.

Zum Schluss noch ein Hinweis auf einen Film, der gestern Abend im ZDF gezeigt wurde: Der schiefe Turm von PISA. Der Inhalt dieses Films passt sehr gut zu dem anderen Artikel von Anja Burri. Der Link dazu ist folgender: https://plus.google.com/100297693091000786694/posts/Tu96gG2hsXg

Ich wünsche Euch allen auf der Zielgeraden des noch laufenden Schuljahres alles Gute, einen guten Abschluss und melde mich sicherlich im Laufe der Sommerferien mit 1-2 weiterer Newsletter.

Herzliche Grüsse

Beat

NZZ „Die Schonzeit ist vorbei“

NZZ am Sonntag  10.6.2017


Schule

Die Schonzeit ist vorbei

Die Volksschule in der Schweiz gilt als unantastbar. Doch damit könnte bald Schluss sein. Private Firmen betreiben öffentliche Schulen. Und globale Technologie- konzerne wie Google wittern das grosse Geschäft mit der Digitalisierung. Künftig könnten sie Schüler auf Schritt und Tritt überwachen.

Von Anja Burri

Der ganze Artikel zum nachlesen als PDF
NZZ Die Schonzeit ist vorbei

Brief vom 13.12.2016 (Stundentafel)

Niederhasli, 13.12. 2016

Liebe Frau ……

Sie haben uns aufgefordert, Ihnen „Beweise“ zu schicken und konkrete Dinge, denen Sie gezielt nachgehen werden.
Wir danken Ihnen sehr dafür, dass Sie bereit sind, genau hinzuschauen (es ist nämlich etwas kompliziert).

Hier der aktuelle Stundenplan der 2.Klässler im Flow:

Total 34 Lektionen (L); davon (nur) 30 obligatorische (anstatt 34); 4L sind nämlich Freifächer (oder Wahlfächer??) und 13L (!) Office plus 1L für Planung (360). Der totale %-Satz an Officestunden ist mehr als 30%.

Kurse in den Kernfächern: je 2 Lektionen im (Halb-)Klassenverband = 8L. Obligatorisch sind 5D, 4F, 3E, 6M = 18L => Mehr als 50% der obligatorischen Kernfächerlektionen müssen im Office absolviert werden. GT hat mehrfach in den Medien behauptet, es sei nie mehr als 30%, eher 25%. Dass diese %Zahl auch Fächer wie Sport, Werken, Handarbeit, Zeichnen etc einschliesst, in welchen Office gar nicht möglich ist, verfälscht die Zahlen noch mehr. Wir nehmen die %Zahl an Office der Kernfächer, das ist realistisch. (als kleines Detail: Sie sehen, dass in diesem Lernhaus am Mo Vormittag keine Planung stattfindet; diese wird freitags im 360 gemacht – was eine L einspart und begrüssenswert ist).

Warum dieser Jahrgang nur 1L Sport hat, ist vermutlich mit dem Umbau der Turnhalle erklärbar. Obwohl die 3 L Sport die einzige obligatorische Vorgabe ist, die sogar vom Bund kommt. An diesen 3 L gibt’s eigentlich nichts zu rütteln. Mich nimmt Wunder, ob die Seehalde eine Dispens vom Bund hat? Man könnte nämlich auch ohne Turnhalle z.B. 3L am Stück Sport machen: Schwimmbad, Schlittschuhlaufen, Wald etc. Die ausgebildeten Sportlehrer müssten genug Ideen haben!

Meine Erklärung, warum diese Schüler so viele Officelektionen haben, ist typisch für den Umgang mit ausgefallenen Stunden: die beiden fehlenden Sportlektionen sind vermutlich im Office gelandet, wie alle anderen sporadisch ausfallenden Lektionen.

Sie könnten untersuchen, wie die Stundenpläne der anderen Jahrgänge und Lernhäuser aussehen. Mir liegen solche zwar vor, aber sie sind nicht zeitgleich mit diesem.

Dem VSA Lektionentafel Sekundarschule (Internet) können Sie die obligatorische Stundentafel entnehmen. Hier der Link:

http://www.vsa.zh.ch/internet/bildungsdirektion/vsa/de/schulbetrieb_und_unterricht/lehrplaene/_jcr_content/contentPar/downloadlist_3/downloaditems/344_1428658414193.spooler.download.1477560555897.pdf/lektionentafel_sekstufe.pdf

Gemäss dieser fehlt im vorliegenden Stundenplan einiges:

6L Realien sind vorgesehen: 1L Geschi; 2 Gg und 3 NT (nicht 2).

Handarbeit textil/nicht textil umfasst 3L! obligatorisch. Hier sind sie nur evtl unter Wahlfreifächern aufgeführt, mit 2L.

Zeichnen und Musik: 3L, davon mind. 1 Musik. Wo ist das?

Die beiden inoffiziellen Fächer BWA und 360 könnte man höchstens dem Deutsch zuordnen: In traditionellen Schulen gibt es im D die sogenannte Klassenlehrerstunde, dazu könnte man 360 geben. Berufswahl findet im Allgemeinen auch im D statt.

Somit stellt sich die Frage, was die Schüler in den vielen Officestunden tun sollen??(wenn wir BWA und 360 zu D rechnen, müssen noch 8L im Office verbindlich abgedeckt sein. Bleiben 5L Office übrig).

34L sind obligatorisch in der 2. Kl, das wird hier eingehalten, aber es fehlen viele obligatorische Stunden. Hauswirtschaft gehört zu den zusätzlichen Freifächern in der 2. Kl.; d.h. wer Kochen nimmt, hat 36L!

Zu den NT Lektionen, resp den Realien gibt es vom VSA eine Wegleitung unter dem folgenden Link (Seiten 5-8):

http://www.vsa.zh.ch/internet/bildungsdirektion/vsa/de/schulbetrieb_und_unterricht/lehrplaene/_jcr_content/contentPar/downloadlist_2/downloaditems/341_1428658285257.spooler.download.1428654109512.pdf/empfehlung_dreijahresplan_mu.pdf

Es wird also klar ersichtlich, dass Chemie und Physik erteilt werden müssen.

Fazit:

Ähnliche Untersuchungen lassen sich in den anderen Klassen erstellen. Es wird klar ersichtlich, dass der Schulleiter seit Jahren falsche Behauptungen verteidigt, dass nämlich alles strikt nach Lehrplan stattfindet. Und, wie Sie sehen, ist es aufwendig (und nicht eigentlich die Aufgabe der Schulpflege), diese Falschaussagen zu widerlegen. Das Vertrauen in einen solchen Schulleiter muss doch getrübt sein! Aber er ist ein solch guter Verkäufer seiner Sache, dass ich gespannt bin, wie er sich aus dieser Schlinge ziehen wird!

Ich werde Ihnen bei Gelegenheit gern weitere Beispiele schicken.

Freundliche Grüsse

Suzanne Weigelt

Text für MiBla (Juli 17)

Verein Eltern und Bürger für eine starke Schule
Wir berichten wieder in Auszügen von Themen, die unsere Eltern beschäftigen:

Seehalde als Schule für Begabtenförderung?
Ein Link zu einer Buchvernissage auf der Eduzis Homepage hat einige Eltern stutzig gemacht: Im im September erscheinenden Buch Begabtenförderung steigt auf  werden im Kapitel Schulportraits 8 Schulen vorgestellt, eine davon die Seehalde, die sich ja seit 2016 mit dem LISSA-Preis schmückt. LISSA ist eine Stiftung, die bezweckt, Kinder mit hohem Potenzial gezielt zu fördern. Unsere Eltern fragen, was falsch läuft, wenn sich die Seehalde einerseits als Begabtenförderungsschule präsentiert, andererseits aber regelmässig tief unter dem kantonalen Schnitt liegt bei den Übertrittszahlen an weiterführende Schulen wie Gymi und BMS. Besonders tief sind die Zahlen gemäss unseren Informationen für die letzten beiden Jahre, und dies trotz dauernden Verbesserungen des Schulmodells!

Stundentafel nicht eingehalten: Schulpflege drückt sich um Verantwortung
Unser Verein untersucht seit 3 Semestern regelmässig die Stundenpläne und stellt beunruhigende Abweichungen vom obligatorischen Lehrplan fest. Im Dezember 2016 haben wir die Schulpflege in einem detaillierten Brief (siehe Homepage der IG Schule NiNiHo) auf die Verstösse hingewiesen. Die Antwort der Schulpflege: Die Stundenpläne sind in der Verantwortung des Volksschulamts; sie müssen jedes Semester eingeschickt werden. Da das Volksschulamt jeweils nur Stichproben der Stundenpläne macht, können Fehler unentdeckt bleiben. Es ist aber absolut unverständlich und inakzeptabel, dass die Schulpflege nicht von sich aus reagiert hat, und eine Korrektur der Stundenpläne verlangt hat. Wie vertrauenswürdig ist eine Schulpflege, die beide Augen vor klaren Missständen zudrückt und die Verantwortung ans VSA schiebt?

Beispiele für fehlerhafte Stundenpläne
Der Lehrplan schreibt für jedes Schuljahr eine obligatorische Lektionentafel vor. Für die 2. Sekundarklasse zum Beispiel sind dies 3 Lektionen pro Woche im Bereich ‚Zeichnen und Musik‘: In uns vorliegenden Stundenplänen ist keine einzige Lektion dafür ausgewiesen! Im Bereich ‚HA textil/nicht textil (Handarbeit/Werken) sind 3 Lektionen vorgeschrieben; es werden aber nur 2 angeboten. Der von uns schon mehrfach kritisierte ‚Natur&Technik‘ Bereich umfasst 3 Wochenlektionen, davon mindestens 1 Lektion Biologie und 1-2 Lektionen Chemie oder Physik – dies durchgehend von der 1. bis zur 3. Klasse. An der Seehalde werden nur 2 Lektionen N&T obligatorisch angeboten, davon meist nur Biologie.

Die obligatorische Lektionenzahl beträgt 34, Freifächer in der 2. Sek wie Hauswirtschaft oder der KET Englischkurs müssen dazugezählt werden. Es gibt aber Stundenpläne mit nur 30 oder 32 obligatorischen Lektionen; davon sind bekanntlich 13 im Office.

Wenden Sie sich für mehr Informationen an den Vorstand unseres Vereins!

Kontakt:
starkeschule@gmx.ch
Suzanne Weigelt
Nicole Fuchs

Text für MiBla (Juni 17)

Verein Eltern und Bürger für eine starke Schule

Unser Verein ist seinem erklärten Ziel einer besseren Schule schon wieder einen Schritt  näher gekommen. Wir werten die Kündigung des Gesamtschulleiters als Zeichen, dass sich die beharrliche Arbeit der IG und des Vereins ausbezahlt hat. Trotz der zahlreichen Verbesserungen, die seit Einführung des speziellen Seehaldenschulmodells vorgenommen worden sind (davon viele als Reaktion auf unsere Kritik), zeigt sich nun immer deutlicher, dass sich das Modell nicht bewährt. Der Schulleiter verlässt Eduzis nicht zu einem Zeitpunkt, wo alles sauber läuft, sondern nachdem die Schulpflege eine stärkere Kontrolle der Schulleitung beschlossen hat. Selbst aus der Lehrerschaft sind bei einer kürzlich erfolgten Umfrage kritische Töne geäussert worden. Die Schulpflege hat zugesichert, dass die Ergebnisse dieser Umfrage demnächst veröffentlicht werden.

Grosse Stoffrückstände in Mathe
Eltern, deren Kinder durch BMS Prüfungen und Multichecks durchgefallen sind, erzählen uns von grossen Stofflücken, die selbst mit Nachhilfestunden nicht mehr aufzuholen sind – dies in beiden Schulen, die unter derselben Schulleitung stehen. Wir haben Stichproben gemacht und herausgefunden, dass z.B. im Fach Mathematik

Ende April 5 von 9 Themen des 1. Sek-Mathebuchs noch nicht behandelt worden waren;  erst 114 von 256 Seiten waren durchgenommen. Und in einer 2. Klasse wurde erst Ende November mit dem 2. Sek-Mathebuch begonnen, anstatt Mitte August. Wie sollten da die Prüfungen im März erfolgreich bewältigt werden können?

Neuer Schulleiter als Chance für die Eduzis Schulen?
Mit der Suche eines neuen Schulleiters eröffnet sich der Schulpflege eine Chance: Eine  Schulleiterpersönlichkeit, die neu an die Eduzisschulen kommt, wird unbelastet ans Schulmodell herangehen, Gutes behalten und mit Schlechtem aufräumen; darauf hoffen unsere Eltern. Es ist dies die Chance eines Neuanfangs, mit einer offeneren Informationskultur, mit sorgfältigerem Überprüfen etc. Eine Chance, welche die Schulpflege packen muss!

Kontakt
starkeschule@gmx.ch
Suzanne Weigelt, Nicole Fuchs
Vorstand des Vereins