Monthly Archives: Juni 2016

Leserbrief

Durchgewinkt trotz Lug und Trug

Einem Teil der Bevölkerung der Kreisgemeinde Niederhasli Niederglatt Hofstetten scheint das Geld ganz locker in der Tasche zu sitzen, wenn sie eine Rechnung knapp gutheisst, der selbst die RPK ein mangelhaftes Zeugnis ausstellt. Die Schulpflege lieferte seit 8 Monaten die nötigen und aufgeforderten Zahlen und Daten zu ICT-Fragen nicht ab, im Abstimmungsheft publizierte die Behörde (wissentlich?) zwei Fehler und liess den RPK-Bericht auf der Schulverwaltung liegen, so dass dieser bei Aktenauflage am 26.5.16 nicht vorhanden war! Der Schulpräsident selbst äusserte sich an der Versammlung dahingehend, die RPK sei mit den Konten und deren Inhalten nicht zurechtgekommen und hätte deshalb zusätzliche Informationen verlangt, welche jedoch noch ausstehen, obwohl die Rechnungsabnahme seitens RPK zwischenzeitlich abgeschlossen und die Rechnung zur Abnahme empfohlen wurde. Diese Aussage an sich lässt schon durchblicken, welches Chaos augenscheinlich herrscht! Und dann musste sich die RPK betreffend mangelnder Transparenz gar selbst rechtfertigen und relativieren. Aber anscheinend ist es bei der Schulverwaltung Niederhasli – Niederglatt – Hofstetten üblich, zuerst Geld auszugeben, um erst danach Rechenschaft darüber ablegen zu müssen. Ein wahrlich eigenartiges Demokratieverständnis.

Immerhin wurde der „Namenswechsel“ von Niniho zu Eduzis nun endlich, wie nicht anders vermutet, als Logowechsel entschuldigt; notabene kostete das Ganze stolze 108‘000 Franken!

Viele Stimmbürgerinnen und Stimmbürger erkannten wohl bereits anhand des RPK-Berichtes, dass weder das Budget noch die Jahresrechnung mit genügender Sorgfalt seitens RPK geprüft wurde. Die gestellten Fragen zur Jahresrechnung zeigten ebenfalls Lücken bei der Sorgfaltspflicht der Schulpflege auf. So wurde die Rechnung 2015 mit lediglich 69:66 Stimmen, bei 9 Enthaltungen, gutgeheissen.

IG Schule NiNiHo wünscht: öffentliche Richtigstellung

Ausgangslage :
Nach der Budgetkürzung wurde Schülern in der Seehalde mitgeteilt, das Klassenlager müsse aufgrund dieser Kürzungen in Niederhasli stattfinden. Auch im Eichi wurde den Schülern mitgeteilt, dass Klassenlager aufgrund der Budgetkürzung gefährdet seien.
Da wir bewusst keine solche Kürzungen im Budget vorgenommen haben, fragten wir bei der Schulpflege nach, … IG NiNiHo, Bitte um Richtigstellung

Gegen den gesunden Menschenverstand – und gegen die Erfahrung

eine Nachricht aus der Sonntagszeitung von Arthur Rutishauser, Chefredaktor

Endlich wagen die Lehrer den Aufstand. Dass gleich zehn von ihnen aufs Mal den Bettel hinwerfen und das Weite suchen, müsste zum Weckruf für die Politik werden. Seit 20 Jahren wird im Kanton Zürich, und nicht nur dort, auf Kosten der Schüler am Bildungssystem herumlaboriert. Ob es funktioniert, wird am lebendigen Wesen ausprobiert. Geht es gut, dann wollen alle die Erfolge einheimsen – geht es daneben, dann tragen die Kinder die Folgen. Es sei denn, die Eltern springen ein und machen «Home-Unterricht» oder bezahlen teure Nachhilfestunden.

Hier der Ganze Bericht Gegen den gesunden Menschenverstand – Sonntagszeitung vom 5.6.16

Behörde soll über weniger Geld entscheiden dürfen

Beitrag aus dem ZürcherUnterländer vom 3.6.

Behörde soll über weniger Geld entscheiden dürfen

Das neue Schulmodel «Selbst organisiertes Lernen»ist bei vielen verhasst und steht zudem im
Verdacht, viel zu teuer gewesen zu sein. Eine Initiantin will nun die Finanz kompetenzen der
Schulpflege halbieren und so dem Souverän mehr Mitbestimmungsrechte sichern.

 

hier der ganze Bericht von Caroline Bossert Online oder im PDF Format Sorgfaltsinitiative – zuonline

Schlechte Noten für ein Schulprojekt

Link zum SonntagsZeitung Bericht: Schlechte Noten für ein Schulprojekt

Selbst organisiertes Lernen soll Eigenverantwortung fördern.
Viele Schüler und Lehrer fühlen sich da mit aber über fordert.

hier ein Ausschnitt aus dem Bericht:

Zürich Den Mathe-Stoff paukt Kevin*, wenn die Schule längst aus ist.
Abends lotst ihn der Vater durch die Welt der Zahlen und Formeln, er klärt die Grund lagen der Mathematik und die Gesetze der Arithmetik. Kevin hat keine Rechen schwäche, in Mathe liegt sein Notenschnitt bei einer Fünf. Dass er zu Hause in der Nachhilfe sitzt, liege an der neuen Unterrichtsmethode in seiner Schule, sagt Kevin: «Ohne meinen Vater hätte ich längst abgehängt.»

der ganze Bericht zum nachlesen Sonntagszeitung, Eduzis-NiNiHo, schlechte Noten für ein Schulprojekt- Sonntagszeitung

* Name von der Redaktion geändert

Sorgfaltsinititive

IG Schule NiNiHo unterstützt die Sorgfaltsinitiative

SORGFALTSINITIATIVE, 

für mehr TRANSPARENZ – DEMOKRATIE – MITBESTIMMUNG  für uns Bürger

Die Aussage der Schulpflege, dass die Finanzkompetenz mittels dieser Sorgfaltsinitiative weitgehend auf das Niveau 2004 zurückversetzt wird  STIMMT NICHT!

Was bezweckt die Initiative?                                                                                     

  • Sie hilft, dass Ausgaben umsichtiger und strategischer getätigt werden
  • Sie hilft, einer möglichen, uns drohenden Steuererhöhung entgegenzuwirken
  • Sie ist massvoll, auch im Vergleich mit anderen Schulgemeinden

 (Legende : SP = Schulpflege) Neue Ausgaben, im Vorschlag enthaltene einmalige Ausgaben:

Kompetenz SP 2004-2011       :  -.–

Kompetenz SP 2012-heute       :  bis Fr. 300‘000.—  für einen bestimmten Zweck

Kompetenz SP gem. Initiative  :  bis Fr. 150‘000.—  für einen bestimmten Zweck

 

(Legende : SP = Schulpflege) Neue Ausgaben, im Voranschlag enthaltene und jährlich wiederkehrende Ausgaben:  

Kompetenz SP 2004-2011       :  -.–

Kompetenz SP 2012-heute       :  bis Fr. 60‘000.— für einen bestimmten Zweck

Kompetenz SP gem. Initiative  :  bis Fr. 30‘000.— für einen bestimmten Zweck

 

(Legende : SP = Schulpflege) Neue Ausgaben, im Vorschlag nicht enthaltene einmalige Ausgaben :

Kompetenz SP 2004-2011       :  bis Fr. 100’000.—  im Einzelfall, jedoch insgesamt höchstens   Fr. 100‘000.— im Jahr

Kompetenz SP 2012-heute       :  bis Fr. 200‘000.— für einen bestimmten Zweck, höchstens bis Fr. 400’000.— im Jahr

Kompetenz SP gem. Initiative  :  bis Fr. 100‘000.— für einen bestimmten Zweck, höchstens bis Fr. 200‘000.— im Jahr

 

(Legende : SP = Schulpflege) Neue Ausgaben, im Voranschlag nicht enthaltene und jährlich wiederkehrende Ausgaben :

Kompetenz SP 2004-2011       : bis Fr. 20‘000.— im Einzelfall, jedoch insgesamt höchstens   Fr.   50’000.—  im Jahr

Kompetenz SP 2012-heute       : bis Fr. 60‘000.— für einen bestimmten Zweck, höchstens bis Fr. 200‘000.— im Jahr

Kompetenz SP gem. Initiative  : bis Fr. 30‘000.— für einen bestimmten Zweck, höchstens bis Fr. 100‘000.— im Jahr

 

(Legende : SP = Schulpflege) Die Bewilligung von Zusatzkrediten für die Erhöhung von einmaligen Ausgaben  :

Kompetenz SP 2004-2011       :  entsprechende Zusatzkredite und Nachtragskredite im Einzelfall

Kompetenz SP 2012-heute       :  bis Fr. 200‘000.— für einen bestimmten Zweck, höchstens bis Fr. 400‘000.— im Jahr

Kompetenz SP gem. Initiative  :  bis Fr. 100‘000.— für einen bestimmten Zweck, höchstens bis Fr. 200‘000.— im Jahr

 

(Legende : SP = Schulpflege) Die Bewilligung von Zusatzkrediten für die Erhöhung von wiederkehrenden  Ausgaben  :

Kompetenz SP 2004-2011       :   -.–

Kompetenz SP 2012-heute       :  bis Fr. 60‘000.– für einen bestimmten Zweck, höchstens bis Fr. 200‘000.— im Jahr

Kompetenz SP gem. Initiative  :  bis Fr. 30‘000.– für einen bestimmten Zweck, höchstens bis Fr. 100‘000.— im Jahr

Anfrage – zu den Jokertagen

Sekundarschule
Niederhasli Niederglatt Hofstetten
Dorfstrasse 37
8155 Niederhasli

Niederglatt, 19. Mai 2016

Anfrage gemäss Gemeindegesetz §51 zu den Jokertagen

Sehr geehrte Damen und Herren

Gemäss Volksschulverordnung §30 Abs. 1 können die Schülerinnen und Schüler zwei Tage pro Schuljahr, ohne Vorliegen von Dispensationsgründen, fernbleiben (Jokertage).

Im Mitteilungsblatt April 2016 von Niederglatt, wurde von der Schülerorganisation ein Bericht verfasst. Darin steht, dass der Preis für die Siegerarbeit des Kreativwettbewerbes mit einem zusätzlichen Jokertag gelobt wurde.

In diesem Zusammenhang stelle ich folgende Anfragen gemäss Gemeindegesetz:

  1. Durch wen wurde dieser zusätzliche Jokertag bewilligt?
  2. Wurden die Schüler schon zu einem früheren Zeitpunkt in einem der Schulhäuser mit zusätzlichen Jokertagen gelobt oder solche zusätzlich bewilligt?
  1. Sieht es die Schulpflege als sinnvoll, die Schüler mit einem zusätzlich schulfreien Tag zu belohnen, auch wenn diese im Rückstand mit dem Schulstoff sind?
  1. Dadurch dass ein schulfreier Tag als „Belohnung“ definiert wird, ist der reguläre Schulbesuch einer „Bestrafung“ gleichzusetzen. Findet die Schulpflege es pädagogisch sinnvoll, Schüler so zu belohnen? Findet die Schulpflege, dass Schulbesuche einer „Bestrafung“ gleichkommt.
  1. An der maximalen Anzahl Tage Jokertage wird rigoros festgehalten. Eltern welche diese Tage eigenmächtig strapazieren werden gebüsst. Von den Eltern erwartet man Fairplay. Man erwartet, dass sie sich an diese Regeln halten. Erachtet es die Schulpflege nicht als stossend, solche Regeln, welche für alle Eltern und Schüler rigoros gelten, seitens Schule auszudehnen ?

Freundliche Grüsse

Eduzis: Eine öffentlich finanzierte „Privatschule“?

Sekundarschule Eduzis als öffentlich finanzierte Privatschule?

Mehr und mehr drängt sich der Verdacht auf, der Schulleiter der Niniho-Sekundarschulen, Gregory Turkawka, richte die Schule nach seinem persönlichen Gusto privatschulmässig aus – und die Schulpflege lässt ihn gewähren, ohne die Bürger über die massiven Veränderungen vorzuinformieren! Verändert wurde in den letzten Jahren an der Seehalde praktisch alles (was sicher nicht gerade billig war), und nur Dank dem politischen Druck der IG NiNiHo und der Stimmbürger an den Gemeindeversammlungen wird die Gleichschaltung der Schwesterschule Eichi in Niederglatt sistiert – vorerst, denn geplant ist dies schon lange. Aufatmen dürfen die Niederglatter also nur vorläufig!

Dieser Verdacht verhärtet sich auch, wenn man den Online-Auftritt der Schule anschaut: Der kommt daher wie eine Privatschule, mit Werbebildchen von fröhlichen Schülern (Lernen als Spass!), effektheischenden Philosophiesprüchen, aus Deutschland importierten Konzepten, nach denen die Schüler lernen sollen, und dem Laien unverständlich formulierten, gelehrt tönenden pädagogischen Ideen. Zu einem solchen werbemässigen Onlineauftritt passt auch die kürzlich erfolgte Namensänderung mit neuem Logo für mehr als Fr. 100’000.- (der beträchtliche zeitliche Aufwand von Schulpflege, Schulleitung, Lehrer- und Schülerschaft ist hier nicht eingerechnet).

Die Frage stellt sich dem steuerzahlenden Bürger: Warum wird so viel Aufwand in eine Website (und Werbeveranstaltungen etc.)gesteckt, wenn doch die „Kunden“ schlicht die Schülerinnen sind, die in den entsprechenden Gemeinden wohnen und wohl oder übel diese Schule besuchen müssen? Was versprechen sich die offiziellen Stellen davon? Wohl nicht etwa, dass damit die Qualität des Unterrichts verbessert wird??

 

 

Sekundarschule Eduzis: Ein Traum für unsere Teenager!(?)

Die Homepage zeigt wie in einem Werbespot nur glückliche Schülergesichter. Wie ist das möglich? Sind Franz-Vokabeln lernen, Deutsche Grammatikregeln büffeln und Matheaufgaben lösen fun geworden? Ein revolutionäres und weitgehend unerprobtes Schulmodell wird an den Jugendlichen von Niederhasli ausprobiert.

In den Hauptfächern (Mathe, Deutsch, Französisch, Englisch) werden oft mehr als 50% der im Lehrplan vorgesehenen Stunden in einem Lernatelier (in der In-Sprache Englisch „Office“ genannt) abgesessen. Auf Fotos der Homepage lümmeln dort auch Schüler in Sofas und Sitzkissen mit ihren Handys herum. Ob alle Schülerinnen und Schüler dabei tatsächlich Französisch oder Mathe büffeln, ist mehr als anzuzweifeln, dürfen sie doch in ihren „Office“-Stunden selber bestimmen, was sie tun wollen. Wer Teenager Zuhause hat oder sich an die eigene Jugend erinnert, weiss, dass eine so grosse Freiheit für diese Altersgruppe allzu verführerisch ist und von den meisten für ganz anderes als Schulisches benutzt wird. Bestenfalls können sich einige leistungsstarke und -willige Schülerinnen genügend selbstmotivieren; aber was ist mit all denen, die dauernde Unterstützung und wiederholten Ansporn einer Lehrperson benötigen, um sich auf den geforderten Stoff konzentrieren zu können?

Klar, dass sich die meisten Teenager geschmeichelt fühlen, wenn sie als Erwachsene behandelt werden, die ihre eigenen Bedürfnisse am besten kennen und daher selbst bestimmen, wie ihr Stundenplan aussieht und wann sie bereit sind, eine Prüfung zu schreiben – oder ob sie nicht doch lieber stattdessen ein Poster zum Thema gestalten; die Inhalte dazu lassen sich ja bequem aus dem Internet kopieren!

Auch all die neuen Ausdrücke, meist auf Englisch, die die althergebrachten ersetzen, wirken cool auf die heutige Jugend: Homebase (tönt doch sportlich!) anstatt Klasse, Lerncoach anstatt Lehrer, 360° anstatt Klassenlehrerstunde, Punktekonto anstatt Notenschnitt etc. Das Smartphone ist an dieser Schule nicht etwas aus dem Unterricht verbannt; es ist Bestandteil davon! Was die Schüler allerdings damit machen, da gehen die Meinungen weit auseinander. Sicher sind sie nie mehr als einen Klick vom Lernstoff entfernt. Klick, klick!

Spätestens beim Multicheck oder in der Lehre wird sich dann zeigen, ob die Traumschule zum Albtraum führte!