Monthly Archives: März 2016

Flyer KGV vom 15. März 2016

Unser Ziel an der Budgetversammlung ist

grunerDaumen_ok   Das Budget 2016 soll nach unten korrigiert werden

 

Unsere eingereichten Initiativen für die Versammlung vom 07.06.16

grunerDaumen_ok   Sorgfalts-Initiative

Revision Gemeindeordnung in Finanzkompetenzen
Die Finanzkompetenz der Oberstufenschulpflege soll halbiert werden

grunerDaumen_ok  Transparenz-Initiative

Mehr Transparenz für den Souverän
Dem Souverän soll mehr Recht eingeräumt werden

 

Wir erwarten Antworten auf unsere Anfragen

FarbstiftBlau Rechenschaft zum Schulmodell      

Vollständige und transparente Information
Die Frage zu den Stellwerkresultaten werden nicht beantwortet.
Kein allgemeines Interesse.
Verlangter Betrag für die Antworten Fr. 3‘000.00

FarbstiftBlau Namensänderung auf EDUZIS

Klärung über den Nutzen und die Kosten der Namensänderung

FarbstiftBlau Rechenschaft für ICT

Klärung der Investitionskosten bezüglich Informatik sowie Auslegung der laufenden Kosten
Die Fragen zu Investitionen, Kosten für den Betrieb (Löhne etc.), Ausschreibungen im
Einladungsverfahren werden nicht beantwortet. Kein allgemeines Interesse.
Verlangter Betrag für die Antworten Fr. 17‘500.00

FarbstiftBlau Führung der Sekundarschule

Klärung über die Führung der Sekundarschule

 

 


IG Schule NiNiHo
Postfach
eMail: igniniho(at)gmx.ch
Copyright(c)2016, IG Schule NiNiHo Disclaimer

Anfrage – Rechenschaft zum Schulmodell

Sekundarschule
Niederhasli Niederglatt Hofstetten
Dorfstrasse 37
8155 Niederhasli

Niederglatt, 12. Februar 2016

Anfrage gemäss Gemeindegesetz § 51 – Ablegen von Rechenschaft zum Schulmodell

Sehr geehrte Damen und Herren

Mit diesem Schreiben stelle ich folgende Anfragen gemäss Gemeindegesetz:

  1. Das Volksschulgesetz regelt, dass die Schulpflege für die Veröffentlichung des Schulprogramms sorgt, sowie Rechenschaft über die Zielerreichung ablegt. Per wann, in welcher Form und gegenüber welchen Zielgruppen, hat die Schulpflege vorgesehen, diese Rechenschaft ein nächstes Mal abzulegen?
  1. Gegenüber dem Zürcher Unterländer hat der Schulpflegepräsident ausgesagt, dass die Stellwerktests gute Resultate zum Lernerfolg ausgewiesen haben. Auf der Homepage der Sekundarschule Niederglatt Niederhasli Hofstetten sind nur teils Resultate der B-Schüler aufgelistet. Die Resultate der A-Schüler fehlen gänzlich. Weshalb wurden nicht alle Stellwerktest-Resultate bekannt gegeben?
  1. Weshalb wird im Schulhaus Eichi voreilig dasselbe Schulmodell etabliert wie in der Seehalde, ohne dass ein Zwischenbericht des Schulversuchs in der Seehalde vorliegt? Sofern die Schulpflege dafür gesetzliche Gründe angibt, beide Schulhäuser punkto Schulmodell gleichzuschalten, möge man die entsprechende Grundlage bitte zitieren.
  1. Was spricht aus Sicht der Schulpflege dagegen, im Eichi die klassische Unterrichtsform beizubehalten, somit innerhalb des Schulverbunds zwei verschiedene Schulprogramme zu etablieren mit dem Mehrwert, den Eltern die freie Wahl zu überlassen?
  1. Schaffen Sie bitte Transparenz zum etwaigen Lernerfolg durch SOL. Bitte liefern Sie dafür folgende Angaben:Resultate Stellwerktest, anonymisiert separat für die Jahre von 2010 bis 2015
    1. Separat ausgewiesen für Eichi und Seehalde
    2. Separat ausgewiesen pro Fach
    3. Nennung der Anzahl Schüler welche pro Jahr teilgenommen haben
    4. Nennung der Anzahl Schüler welche pro Jahr die Tests nicht gemacht haben
    5. Datumsangaben pro Jahr, an welchen die Tests stattgefunden haben
  1. Ist die Schulpflege gewillt, die unter Punkt 4 angefragte Statistik jährlich unaufgefordert der Gemeindeversammlung vorzulegen?

Freundliche Grüsse


 

 

hier folgt der Link zur Antwort der Sekundarschulgemeinde

Sek Niederhasli: Budget ist um 738 000 Franken gekürzt worden

Sek Niederhasli: Budget ist um 738 000 Franken gekürzt worden – und noch ohne gültigen Steuerfuss

Nach dem Nein zum ersten Budget der Sekundarschule Niederhasli-Niederglatt-Hofstetten gibt es jetzt zwar eines, doch das ist massiv gekürzt und zudem ohne Steuerfuss.

Es war ein wahrer, beinahe vierstündiger Politkrimi, der sich gestern Abend in der Mehrzweckhalle Seehalde in Niederhasli abspielte. Geladen hatte die Sekundarschule Niederhasli-Niederhasli-Hofstetten, die nach dem Nein im Dezember zum Budget 2016 nun ein leicht geändertes Budget vorlegte.

Bereits kurz nach Beginn der Versammlung wurde der erste Antrag gestellt: Änderung der Traktandenliste. Mit der Annahme des Begehrens musste die Schulpflege zuerst die vier Anfragen nach Paragraph 51 beantworten. Das tat sie, ging mit der Begründung, sie seien von keinem öffentlichen Interesse, aber nicht auf alle Fragen ein. Als die Versammlung erfuhr, dass die Fragesteller für die Beantwortung eben dieser Fragen rund 20 000 Franken bezahlen müssten, ging eine erste Entrüstung durch die Versammlung.

Bei der anschliessend turbulenten Beratung des Budgets strich die Versammlung Ausgaben von insgesamt 738 000 Franken. Von der Streichung sind auch gebundene Ausgaben betroffen, also solche, die für den Betrieb der Schule zwingend notwendig sind und deshalb dennoch ausgegeben werden dürfen. Die 23 Streichungsanträge waren teilweise denn auch nur als Unmutsäusserung gegenüber der Schulpflege unterbreitet worden.

Nach mehrmaligen Zählen wurden die Budgetkürzungen in globo mit 109:102 Stimmen angenommen. Mit 139:58 Stimmen sprach sich der Souverän anschliessend für das abgeänderte Budget 2016 aus.

Obwohl aus der Versammlung ein Antrag auf Kürzung des Steuerfusses um 2 Prozent gestellt wurde, den auch RPK-Präsident Rolf Hostettler unterstützte, überging Schulpflegepräsident Philippe Chappuis dieses Ansinnen und liess lediglich über den Behördenantrag auf Beibehaltung des Steuerfusses bei 25 Prozent abstimmen. Es folgte, was in der aufgeheizten Stimmung folgen musste: Der übergangene Antragsteller kündigte eine Stimmrechtsbeschwerde an. Will heissen: Die Sekundarschule hat zwar ein gekürztes Budget, aber noch keinen Steuerfuss. Über die Beschwerde und damit über das wie weiter mit dem Steuerfuss, wird nun der Bezirksrat befinden müssen.(dj.)

Kopierter Bericht aus dem Wochenspiegel, hier der link zum Original -> Budget um 738’000 Franken gekürzt

 


IG Schule NiNiHo
Postfach
eMail: igniniho(at)gmx.ch
Copyright(c)2016, IG Schule NiNiHo Disclaimer

Anfrage – zur Führung der Sekundarschule

Sekundarschule
Niederhasli Niederglatt Hofstetten
Dorfstrasse 37
8155 Niederhasli

Niederglatt, 12. Februar 2016

Anfrage gemäss Gemeindegesetz § 51 zur Führung der Sekundarschule

Sehr geehrte Damen und Herren

Mit diesem Schreiben stelle ich folgende Anfragen gemäss Gemeindegesetz:

  1. Im Bericht von Schweiz Aktuell wurde von den Reportern festgestellt, dass es „keinen klassischen Unterricht mehr gebe, nur ab und zu vermitteln Lehrer in kurzen Lektionen Wissen“. Demgegenüber steht die Aussage des Schulpflegepräsidenten in einem Communiqué, dass die Schülerinnen und Schüler lediglich 30% der Zeit mit selbstorientiertem Lernen verbringen. Bitte listen Sie gemäss aktuellem Stundenplan, je eines Erst-, Zweit- und Drittklässlers jene 70% der Lektionen auf, welche nach klassischer Unterrichtsform erfolgen.
  1. Der Leiter des Volksschulamtes Martin Wendelspiess sagt in der Reportage aus, dass es die Frage sei, „wie und in welchem Mass die verschiedenen Lernmethoden eingesetzt werden“, ferner sagt er „er wolle nicht die Methoden gegenseitig ausspielen“ und „alle Lernmethoden, Frontalunterricht, SOL und andere Methoden haben ihre Daseinsberechtigung. Uns (dem VSA) ist es wichtig dass Lehrerinnen und Lehrer ein Repertoire an verschiedenen Methoden haben, welche Sie bezogen auf die jeweilige Klasse sowie den einzelnen Schülerinnen und Schüler anwenden können“. Diesem Verständnis steht die Aussage des Schulleiters „Man kann SOL nicht als Lightversion einführen“, diametral gegenüber. Was hält die Schulpflege von diesen Gegenteiligen Philosophien zwischen Schulleiter Turkawka und dem Volksschulamt?
  1. Das Reporterteam hält fest, dass SOL in anderen Gemeinden ebenfalls eingeführt wurde, jedoch weniger radikal. Offensichtlich haben tatsächlich andere Gemeinden eine sanfte kontrollierte Anpassung des Schulmodells vollzogen, ohne Opposition der Bevölkerung. Im Falle der Sekundarschule NiNiHo war diese Transformation von massiver Negativpresse und Kollateralschaden (Burnout’s, Kündigungen, Demonstrationen) begleitet. Wer trägt aus Sicht der Schulpflege die Verantwortung dafür und über welche Konsequenzen hat die Schulpflege nachgedacht?
  1. Auf der neuen Homepage eduzis wird unter der Rubrik : Einblicke –  Kommentar,  das Thema «Unsere Meinung»  thematisiert, ohne einen Verfasser zu erwähnen. Der Einstiegs Satz nach der Überschrift lautet und ich zitiere :»Nicht alles was publiziert wird, entspricht den Tatsachen …» Danach kommt ein nächster Absatz, der wie folgt lautet und ich zitiere :»Die Presse verkürzt, setzt Pointen, sucht das Spektakel. Nicht alles was heiss gekocht wird, wird so heiss gegessen. Gerne stellen wir unsere Sicht hier dar.» Bitte teilen Sie mir mit, wer der Verfasser dieser «Meinung» ist und weshalb eine öffentliche Schule in der Homepage solche Sätze verwendet. Auf der gleichen Seite steht ein Zitat, welchen folgenden Wortlaut hat und ich zitiere : «Medialer Populismus schafft keine Aufklärung, dafür Wutbürger und Verschwörungstheoretiker.» Auch hier ist mir nicht klar, weshalb auf der Homepage einer öffentlichen Schule ein solches Zitat steht und ich bitte Sie, mir dieses Zitat grundsätzlich zu erklären. Sind Sie ausserdem der Meinung, dass alle Aussagen auf dieser Seite vollständig und abschliessend aufgelistet sind ? Weshalb wird grundsätzlich die von der Öffentlichkeit finanzierte Homepage einer öffentlichen Schule missbraucht, um die einseitige Sichtweise der Schulpflege zu präsentieren und darzustellen ?

 

Freundliche Grüsse


 

 

hier folget der Link zur Antwort der Sekundarschulgemeinde

Anfrage – Rechenschaft ICT

Sekundarschule
Niederhasli Niederglatt Hofstetten
Dorfstrasse 37
8155 Niederhasli

Niederglatt, 12. Februar 2016

Anfrage gemäss Gemeindegesetz § 51 – Rechenschaft für ICT

Sehr geehrte Damen und Herren,

Das SOL-Schulprogramm in der Seehalde hat neben erheblichen Unruhen und Negativpresse auch erhebliche Investitionen in die Infrastruktur sowie die Informatik provoziert. In diesem Zusammenhang stelle ich folgende Anfragen gemäss Gemeindegesetz:

1. Listen Sie bitte die jährlich Investitionen seit 2010 in Bezug auf die ICT wie folgt auf:
a. Investitionen in sämtliche Hard- und Software
b. Investitionen in ICT-relevante Netzwerkverkabelung sowie Wireless
c. Investitionen in Dienstleistungen (Konzepte, Planung, Bau, Inbetriebnahme etc.)
d. ICT-relevante Investitionen bei baulichen Vorhaben (z.B. Badgesysteme Schüler)

2. Listen Sie bitte sämtliche seit 2010 laufenden oder neu eingegangenen Verträge für Leasing, Miete, Dienstleistungen sowie andere ICT-relevante Services wie folgt auf:
a. Start und Dauer der Laufzeit
b. Leistungsinhalt des Vertrages in Stichworten
c. Name des Auftragnehmers
d. Vertragsvolumen in CHF über die gesamte Vertragslaufzeit

3. Listen Sie die jährlichen intern angefallenen Kosten für die ICT (Löhne etc.) für den Betrieb der Verwaltungs-ICT, sowie der Pädagogischen ICT seit 2010 auf.

4. Listen Sie bitte wie folgt auf, für welche Leistungen seit 2010 Ausschreibungen im Einladungsverfahren für Vorhaben rund um die ICT stattgefunden haben:
a. Publikation der Ausschreibung
b. Inhalt der angefragten Leistung in Stichworten
c. Namen der Anbieter von eingegangenen Angeboten

5. Welcher Mehrwert entsteht für die Sekundarschule, wenn der Schulleiter Gregory Turkawka via seinem IPAD von zu Hause aus, die Schulhäuser öffnen und schliessen kann und wie hoch waren die Kosten für dieses moderne Schliesssystem?

6. Offenbar hat es die Schulpflege dank einer grosszügigen Finanzkompetenz geschafft, sich eine erhebliche und umfassende ICT-Infrastruktur über mehrere Etappen zu beschaffen und / oder zu mieten, ohne dass jemals eine öffentliche Ausschreibung oder den Gang vor den Souverän erfolgen musste. Weshalb hat sich die Schulpflege zu diesem politisch doch eher fragwürdigen Vorgehen entschieden?

Freundliche Grüsse


 

hier folgt der Link zur Antwort der Sekundarschulgemeinde

Budget als Druckmittel gegen die Behörde

Budget als Druckmittel gegen die Behörde

Weil einige Eltern ihre Fragen zu den Ausgaben der Schule für ein ungeliebtes Schulsystem nicht beantwortet sahen, liessen sie das Budget an der Kreisgemeindeversammlung um 800’000 Franken kürzen.

Die Sekundarschule Niederglatt-Niederhasli-Hofstetten (Niniho) hat ein genehmigtes Budget 2016. Nachdem eine erste Fassung im Dezember von der Kreisgemeindeversammlung abgelehnt worden war, haben 215 Stimmberechtigte am Dienstagabend dem neuen Voranschlag mit 139 zu 58 Stimmen zugestimmt. Allerdings war der Abstimmung eine rund zweieinhalbstündige Debatte vorausgegangen, in deren Rahmen die Ausgabenseite des Budgets um rund 800’000 Franken gekürzt worden war. Das neue Budget schliesst bei Erträgen von 13,7 Millionen Franken mit einem Plus von rund 660 000 Franken ab.

Die Liste mit insgesamt 23 Anträgen kam von der Interessengemeinschaft (IG) Schule Niniho. Diese hat am Veranstaltungsabend ein Informationsblatt verteilt, dem die Indizien für das eigentliche Politikum zu entnehmen sind: Denn die IG hat sich nach eigenen Angaben «aufgrund der vielen finanziellen und organisatorischen Unklarheiten betreffend SOL-Umstellung und Kostenentwicklung» überhaupt gegründet.

Das SOL-Politikum

Die Abkürzung SOL steht für das Schulsystem «selbst organisiertes Lernen», das die Sek Niniho im Schulhaus Seehalde weitgehend eta­bliert hat und das bei Teilen der Bevölkerung bereits seit einigen Jahren auf teils heftigen Widerstand stösst. So gehören der IG denn auch eine Reihe von Eltern (vorwiegend aus Niederglatt) an, die sich in Sachen SOL schon länger schulpolitisch engagieren; zuletzt etwa an einer Kundgebung vor dem Oberstufenschulhaus Seehalde Anfang November. Zu den Exponenten zählen Beat Kappeler, Sandra Stirnemann oder Nicole Fuchs, die auch am Dienstag das Wort führten.

Nun ist es der Schule aufgrund zahlreicher gesetzlicher Verpflichtungen nicht möglich, einen Grossteil dieser Kürzungen auch tatsächlich umzusetzen, sprich: Gebundene, also für den Unterricht und das Funktionieren des Schulbetriebs zwingende Ausgaben wird die Schule ohnehin tätigen. Insofern kann das nun gültige Budget mit 660’000 Franken Plus durchaus als realitätsfern bezeichnet werden – und dessen ist man sich bei der IG bewusst. So wurde denn auch in verschiedenen Voten betont, dass nicht etwa Einsparungen das primäre Ziel seien. Man habe Kostensteigerungen festgestellt und wolle diesbezüglich Transparenz einfordern; gemäss eigener Infobroschüre ist das zentrale Anliegen der IG eine genaue Kostenaufstellung zum SOL-System, ferner eine Rechenschaftspflicht der Schulpflege über Gelder, die in den letzten Jahren für moderne IT (namentlich für iPads) oder für die Umbenennung der Schule samt Logo und Webseite ausgegeben worden sind. Nicht zuletzt deshalb, weil man das SOL-System im Verdacht hat, für einen Grossteil dieser Mehrkosten verantwortlich zu sein.

Um diese Transparenz zu erzwingen, wollte sich die IG nun eines ganz bestimmten Mechanismus bedienen: Jede Exekutive muss markante Abweichungen von einem Budget erklären. Ihre Kürzungsanträge setzten die IG-Akteure im Voranschlag also an zwei Orten an: Einerseits bei Budgetpositionen, die direkt mit der IT zu tun haben (etwa beim Posten «Mietkauf und Besoldung Dienste»), andererseits bei denjenigen Positionen, innerhalb deren weitere Ausgaben für obgenannte Modernisierungen und Umbauten vermutet werden.

Misstrauensvoten

Nach einem entsprechenden Ordnungsantrag wurde letztlich über (fast) alle beantragten Streichungen in einer einzigen Abstimmung befunden. Mit 109 Ja- zu 102 Nein-Stimmen hat die Versammlung diesem gesammelten Kürzungsantrag zugestimmt – nachdem eine erste Abstimmung, die mit 100 Ja- zu 103 Nein-Stimmen anders ausgegangen war, auf Antrag der IG-Vertreter wiederholt worden war. Das Ergebnis kann am Ende auch schlicht als Misstrauensvotum ge­gen­über der Schulpflege aufgefasst werden; zumindest aber als nachdrückliche Forderung nach Transparenz.

Diese Forderung unterstrichen die IG-Vertreter bereits vor der eigentlichen Budgetdebatte: Aufgrund einer Umstellung der Traktandenliste waren nämlich zunächst vier Anfragen nach Paragraf 51 Gemeindegesetz zu behandeln – und aus den Repliken der Fragesteller auf die Antworten der Behörde ging hervor, dass die Schulpflege den Fragenden für ­diverse detailliertere Auskünfte fünfstellige Beträge in Rechnung gestellt hatte (in einem Fall konkret 17 500 Franken). Wie der Vorsitzende der Schulpflege, Philippe Chappuis, ausführte, hätten die Fragenden nach Auflistungen von Beträgen und Protokollen verlangt, die für die Schule einen grossen Arbeitsaufwand erforderten – und diesen Aufwand habe man, nach geltenden gesetzlichen Bestimmungen, verrechnet. Im Übrigen habe man die betreffenden Stimmbürger mehrfach ermuntert, die Fragen doch anlässlich der Versammlung zu stellen.

Aus Sicht der Frager war indessen klar: Die Behörde wollte partout nicht mit den bisherigen Personal-, Bau-, Weiterbildungs- oder Materialkosten für SOL und die übrigen ICT-Modernisierungen der Sekundarschule herausrücken. Das zeigte sich nicht zuletzt daran, dass die IG gleich mehrere ihrer Kürzungsanträge schlicht mit dem Vermerk «Behörde verweigerte die Auskunft» begründete.

Steuerfuss beim Bezirksrat

Nachdem die Kürzung des Budgets beschlossene Sache war, stellte der Niederglatter Rolf Bodmer den Antrag, den Steuerfuss der Sekundarschulgemeinde angesichts des nun resultierenden Überschusses um 2 Prozentpunkte auf 23 Prozent zu senken. Unterstützung hätte er vom Vorsitzenden der Rechnungsprüfungskommission, Rolf Hostettler, erhalten. Hätte er – denn die Schulpflege brachte den Antrag gar nie zur Abstimmung und liess stattdessen die Beibehaltung des aktuellen Steuerfusses von 25 Prozent von der Versammlung absegnen (186 Ja zu 11 Nein). Eine Tatsache, die im Rahmen der Rechtsmittelbelehrung zur Anmeldung einer Stimmrechtsbeschwerde resultierte. Damit wird sich nun zunächst der Bezirksrat von Dielsdorf mit dem Steuerfuss der Sekundarschule befassen müssen. Je nach Ausgang ist es damit ­möglich, dass eine neuerliche Sekundarschulkreisgemeinde-Versammlung einberufen werden muss, die den definitiven Steuerfuss festlegt. ()

(Erstellt: 16.03.2016, 22:22 Uhr)

Dieser Bericht ist aus dem ZUOnline hier der Link zum Original -> ZUOnline


IG Schule NiNiHo
Postfach
eMail: igniniho(at)gmx.ch
Copyright(c)2016, IG Schule NiNiHo Disclaimer